Archive for Juni, 2008

Haussanierung

Sie müssen dringend ihr Haus renovieren, haben kein Geld dafür und sind aber ausreichend versichert? In der Regel empfielt sich in einer solchen Situation die „Warme Sanierung“, doch sie ist mit einigen Riskien verbunden. Zuerst sind die Versicherungen heutzutage nicht mehr auf den Kopf gefallen und werden ihnen mit Leichtigkeit nachweisen, dass sie ihre Hütte selber angezündet haben. Man wird ihnen sagen, wo sie das Benzin gekauft haben, wo sie es ausgeschüttet haben und mit dem Feuerzeug welcher Marke sie alles in Brand gesteckt haben. Statt also Geld zu kassieren, werden sie für die nächsten Jahre den Zaun des Nachbarn gegen ein paar Gitterstäbe tauschen müssen. Außerdem sollten sie bei einer warmen Sanierung darauf achten, dass auch sämtlichen persönlichen Dinge mit verbrennen, vor allem die unersetzlichen Foto usw, denn schaffen sie diese voher zur Seite, sind sie auch schon so gut wie überführt. Vielleicht können sie es aber so einrichten, dass wenigstens Frau, Kinder und Haustiere vorübergehend in ihrem Ferienhaus in St. Peter-Ording die Ferien verbringen.

Nun zur richtigen Strategie. Wie gesagt sind ja alle Lebewesen außer ihnen und den unvermeidlichen Silberfischen aus dem Haus verbannt. Nun brauchen sie ein Alibi. Wichtig für ein gutes Alibi ist, dass die Zeugen glaubwürdig sind und Tatzeit und Alibizeit übereinstimmen. Als Zeugen eignen sich hervorragend Personen des öffentlichen Lebens, zum Bespiel Polizeibeamte. Also, sie trinken drei oder vier Bier, jenachdem wie schnell sie ihren Führerschein wieder benötigen, begeben sich mit ihrem Auto zur örtlichen Polzeiwache und rammen dort im Vorbeifahren versehentlich den abgestellten Streifenwagen. Ab jetzt werden andere für ihr Alibi sorgen.

Jetzt hätte ich fast das Wichtigste vergessen. Bevor sie losfahren, kippen sie in ihre kalte Friteuse zum Fett der Pommes vom letzten Kindergeburstag eine Tasse Wasser und stellen das Gerät auf 250° C ein. Bitte nicht das Einschalten vergessen. Einen kleinen Hinweis kann ich ihnen noch geben: Sollte ihr Haus besonders groß sein, dann rammen sie nicht das Polizeifahrzeug, sondern versperren sie lieber die Ausfahrt der Feuerwache.

!!!Bitte machen sie das nicht. Dieser Artikel ist als Spass gedacht und soll sie nicht dazu verleiten, kriminell zu werden!!!

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Die Tricks im Alltag

Ein Freud erzählte mir neulich eine nette Geschichte. Als Student arbeitete er für einen Baustoffhandel und musste von Sand, Zement, Gitter und Werkzeuge bis u Steinen und Kies so ziemlich alles auf Baustellen liefern, was dort im Einsatz war. Eines Tages wurde er gebeten in einem Rohbau in der 1. Etage 3 Tonnen Sand abzukippen. Da das Gebäude eine Rampe hatte, über die man den 1. Stock bequem erreichen konnte, sollte das eigentlich auch kein Problem für ihn sein. Gesagt, getan, kippte er die 3 Tonnen Sand an die gewünschet Stelle ab und wollte mit dem kleinen LKW wieder in die Firma zurückfahren. Leider gab es ein kleines Problem, denn der um 3 Tonnen leichtere LWK passte nun von der Höhe nicht mehr durch das Tor. Was tun? Da es keine zweite Ausfahrt gab, blieb nichts anderes übrig, als soviel Sand wieder mit der Schaufel auf den Wagen zu befördern, dass der LKW wieder durch die Türe passt. War es wirklich die einzige Möglichkeit? Nein und heute ist er schlauer. Die Lösung des Problems lautet: Luft ablassen. Und zwar aus den Reifen des LKWs. So kann man durch das zu niedrige Tor fahren und an der nächsten Tankstelle die Luft wieder auffüllen. Eine wesentlich weniger schweißtreibende Aufgabe als den Sand per Hand wieder aufzuladen.

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Nichts zum Anziehen?

Einen kleinen Trick zur schnellen Selbsthilfe kann ich euch für den Fall geben, dass die Lieblingsbluse gerade dann, wenn man sie anziehen will, in der Wäsche ist.

Einfach die Bluse oder was auch immer, schnell mit etwas Waschpulver per Hand auswaschen, mit Wasser ausspülen und gut ausgewrungen in die Mikrowelle tun.

Man kann dann das Kleidungsstück mehrmals für etwa 2 Minuten „garen“, zwischendurch mal aufschütteln, und am Ende ganz trocken bügeln. Auf diese Art bekommt man eine frische Bluse in 15 bis 20 Min fertig.

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Selbsthilfe in Entwicklungsländern

Um in Ländern der dritten Welt wirklich zu helfen, reicht es nicht Getreide und Medikamente zu senden, sondern man muss der Bevölkerung zeigen, wie sie sich dauerhaft selber helfen können.

Ich finde es den größten Blödsinn, dass jahrzehntelang die Gelder der Entwicklungshilfe einfach irgendwo unterwegs verschwunden sind oder bei Diktatoren wie einem Mugabe in der privaten Schatulle verschwinden, oder noch schlimmer, für Rüstung ausgegeben werden.

In den letzen Jahren haben das auch die europäischen Regierungen verstanden und jetzt werden immer mehr Projekte so angelegt, dass sich die Menschen dort nach dem Ablauf der Unterstützung selber weiter helfen können.

Ich hoffe, dass es der erste richtige Schritt zur Vermeidung von Hunger und Armut in der dritten Welt ist.

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Sterbehilfe

Vielleicht klingt es makaber, das Thema Sterbehilfe in einem Selbsthilfe-Blog anzusprechen, aber es beschäftigt mich und ich finde, dass es zu dem Thema dazugehört.

Ich habe bis heute nicht verstanden, mit welcher Berechtigung mir der Staat untersagen will zu bestimmen, ob ich mir selber das Leben verkürzen will. Rationale Gründe kann ich hier nicht sehen, sondern nur religiöse Motive, die aber den Menschen, die nicht religös sind, unmöglich aufgezwungen werden können.

Es gibt zum Glück Menschen, die das genauso sehen wie ich und die anderen Menschen beim Sterben helfen. In der Schweiz, den Niederlanden und Belgien ist die aktive Sterbehilfe unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, was zur Folge hat, dass ein Tourismus zum Sterben in diese Länder eingesetzt hat. Doch auch dort werden den Ärzten, die die Strebehilfe befürworten bzw. praktizieren von allen Seiten Knüppel zwischen die Beine geworfen. Von Schikanen der Behörden bis zum Vermieter ist alles vertreten.

Ich wünsche allen Menschen, die sich so massiv, vermutlich meistens sogar ohne tiefere Kenntnisse der Problematik, gegen eine Sterbehilfe auflehnen, dass sie nicht selber mal später von dieser Hilfe gebrauch machen müssen.

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Korkiger Wein?

Wer hat es nicht schon erlebt, dass er eine gute Flasche Wein aufgemacht hat, der sich als ungenießbar, weil korkig entpuppt hat. Es gibt hier für alle, die den Wein dann nicht zum Kochen nehmen wollen, einen super Trick.

Bei Weißwein muss man sich einfach eine Schorle mit Selters machen, bei Rotwein geht das Gleiche besser mit Orangensaft, und schon ist der korkige Geschmack verschwunden.

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Selbstmotivation

Ich habe vor einiger Zeit mal einen coolen Tipp bekommen, der so lustig klang, dass ich ihn schon deshalb ausprobieren musste.

Man stelle sich morgens nach dem Aufstehen vor einen Spiegel und denke an seine Probleme und Sorgen, die man so mit sich herumträgt. Gesagt, getan, soll man anfangen bei angelegten Armen mit den Schultern zu kreisen, immer hoch und runter und dabei zu sich selber laut sagen: „Runter von meinen Schultern, runter von meinen Schultern“ usw.

Ich kann nur bestätigen, es funktioniert einwandfrei. Ich musste so laut anfangen zu lachen ob diesen Unfugs, dass ich urplötzlich gute Laune bekommen habe und meine Sorgen für den Tag verschwanden. Ob es auch noch funktioniert, wenn man nicht lacht, das müsst ihr selber ausprobieren, ich wünsche viel Spass und Erfolg dabei 🙂

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