Archive for Dezember, 2008

Hirnzellen von Alkoholikern regenerieren sich

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Ja,wie nun? Immer wurde uns eingebleut,dass einmal abgestorbene Gehirnzellen unwiderbringlich verloren sind.Nun ist doch alles wieder anders?

Zumindest bei Alkoholkranken scheint sich eines bewahrheitet zu haben.Ein durch Alkoholmissbrauch geschädigtes Gehirn kann sich regenerieren.Dies gelinge umso besser,je früher ein Alkoholiker mit dem Trinken aufhöre,berichtet ein europäisches Forscherteam.

Die Wissenschaftler untersuchten bei fünfzehn alkoholabhängigen Probanden,wie sich deren Gehirn während eines Zeitraums von sechs bis sieben Wochen veränderte,nachdem die zehn Männer und fünf Frauen dem Alkohol abgeschworen hatten.Keiner der Patienten erhielt während der Studie psychotherapeutische Medikamente oder rauchte mehr als zehn Zigaretten am Tag.

Zehn gesunde Probanden dienten den Forschern als Vergleichsgruppe.

Mithilfe spezieller Techniken wurden den Probanden das Gehirn am Beginn,in der Mitte und am Ende des Experiments gemessen.Es wurde nachgewiesen,dass die Gehirne um durchschnittlich zwei Prozent am Volumen zunahmen.Mit dem Anstieg des Volumens erhöhte sich die Konzentrationfähigkeit und die Aufmerksamkeit.

Bis auf einem Probanden,bei Ihm hat sich das Hirnvolumen weiter verkleinert.

Wahrscheinlich lag es daran,dass er am längsten Alkoholkrank war,nämlich über 25 Jahre.

Es wurde nicht nur die Grösse des Gehirns gemessen,sondern auch die Hirnflüssigkeit und Konzentrationen bestimmter Substanzen und deren Wirkung.

Dies sollte aber Euch nicht zum regelmässigen Alkoholkonsum animieren,wie ihr seht-bei dem Langzeitalkoholiker war das Experiment eher negativ.

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Der Workoholic

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Ich möchte ein paar Gedanken zum Thema Workoholic loswerden.

Seit Ende der siebziger wurde geforscht,wer,wo und wieviel Zeit in welche Arbeit investierte.Damals war der Kaffeeautomat im Flur noch der beliebteste Treffpunkt der Mitarbeiter und der Arbeitgeber war der Buhmann,welcher einem nur die Tageszeit stahl.

Dass hat sich heutzutage geändert.In unserer schnelllebigen Zeit,sind Angestellte kaum davon abzuhalten,sich bis zur totalen Erschöpfung mürbe zu arbeiten,auch deshalb,weil sie sich Erfolgschancen ausrechnen die Karriereleiter schnellstmöglich nach oben zu erklimmen.

Alles scheint sich nur auf den Materialismus zu konzentrieren.“Haste nichts,biste nichts“-so diese typische Floskel,sie wird wohl immer Bestand haben und dafür gibt es keine Haftpflichtversicherung.

Es gibt aber auch Leute,welche einfach garnicht mehr aufhören können zu arbeiten,deren Lebensinhalt sozusagen die Arbeit an sich ist.

Auf ihre Arbeitssucht angesprochen, sagen Workoholics,dass es ja irgendeiner machen muss.Sie schieben also die Verantwortung für ihre Sucht dem Leistungsdruck in der Arbeitswelt zu.Dies ist aber falsch.

Arbeitssucht ist vorrangig ein psychologisches Problem und nur in geringem Masse ein soziologisches Thema.Die soziologische Komponente besteht hauptsächlich darin,dass arbeitssüchtige als besonders wertvolle Mitglieder der Gesellschaft gelten.Es ist wie eine Sucht.Anstatt ihr Verhalten zu verheimlichen,prahlen sie mit vollen Terminkalendern, ihrem Hoteldasein und dem immensen Druck,unter dem sie stehen.Und die Gesellschaft ermuntert sie leider noch dazu.Dabei verdrängen Workoholics die eigentlichen psychischen Probleme,dass sie unter Minderwertigkeitsgefühlen leiden,ein gestörtes Sozialverhalten haben und oft vor zu viel Nähe fliehen.

Im Büro ein „Hero“-zu Hause ein „Hans Wurst“….

Dieser Wahrnehmungsknick macht auch die Heilung umso schwer.Arbeitssucht kann nicht einfach durch Reduzierung der Arbeitszeit kuriert werden,dazu ist eine tiefere Einsicht notwendig und diese fehlt meist dem Betroffenen.

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Ein Indianer kennt keinen Schmerz

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Jeder kennt dieses Sprichwort,als Kind bekamen wir es rechthäufig zu hören,wenn wir uns mal wieder verletzt hatten.Forscher fanden nun heraus,dass es einen wahren Kern beinhaltet. Wer sich als Held fühlt und zugefügten Schmerzen einen Sinn beimisst, erträgt sie besser,als das sensible „Feiglinge“ können. Mit der Studie wollten wir herausfinden,ob Menschen, abhängig von ihrem Selbstbild und den damit verbunden Emotionen, mehr oder weniger Schmerzen aushalten können,so ein Forscher.

Somit ist also klar,dass bei der Schmerzwahrnehmung die Psyche eine grosse Rolle spielt.Man weiss auch von dem sogenannten Placebo-Effekt (allein der Glaube und die Erwartung an ein Medikament kann bereits eine heilende Wirkung erzielen),bei dem Patienten mit elektrischen Schmerzreizen und einer Neurodermitis-Erkrankung eine wirkstofffreie Salbe auf den Unterarm aufgetragen wurde.Allein die Information, es handele sich hierbei um eine schmerzlindernde Salbe, machte die Probanden weniger schmerzempfindlich. Mit einem Trick festigten die Forscher diese Erwartungshaltung. Wir haben ohne Wissen der Patienten die Schmerzreizintensität verringert so die Forscher.So prägte sich die vermeintlich schmerzlindernde Wirkung der Salbe den Patienten tiefer ein.Dieser Lerneffekt verbesserte den Placebo-Effekt und die schmerzlindernde Wirkung konnte wesentlich länger aufrechterhalten werden.

Laut einer Psychologin lässt sich der erlernbare Placeboeffekt für die Schmerztherapie nutzen,wenn Ärzte ihren Patienten die Vorzüge einer Arznei ausgiebig erklären, entsteht dadurch ein zusätzlicher Effekt, die die Medikamente wirksamer machen könnten.

Berichte über den Placebo-Effekt gibt es auch in der Historie.Verwundete Soldaten bekamen im zweiten Weltkrieg, ohne ihr Wissen,eine Salzlösung statt Morphium und sie fühlten sich danach wieder besser.

Die menschliche Vorstellungskraft aktiviert wohl ein geheimnisvollen Selbstheilungsprozess-wenn es dann wieder heisst,Indianer kennen keinen Schmerz.

Neben den Methoden der Indianer kann man aber auch östliche Methoden nennen, so wie Der Aufstieg der Kundalini.

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Brustkrebsbekämpfung

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In Deutschland ist bei Frauen Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung. Ärzte meinen, jede neunte Frau wäre davon betroffen.

In den meisten Fällen hat man keine Schmerzen beim Brustkrebs. Darum sollten Frauen regelmäßig ihre Brust abtasten, und einmal im Jahr sollte man eine Mammographie machen.

Es gibt einpaar typische Symptome bei dieser Krankheit:

Knoten die in der Brust tastbar sind; wenn eine Brust sich plötzlich vegrößert, also anschwillt; wenn eine Brust Flüssigkei anbsondert; wenn sich die Brutwarze verzieht; wenn man Lymphknoten an der Achsel fühlt; wenn Entzündungen, oder Hautveränderungen an der Brust auftreten; auch wenn man plötzlich abnimmt und sich allgemein krank fühl kann es ein Hinweis sein.

Wenn man von dieser Krankheit betroffen ist sollte man neben der medizinischen Behandlung auch selbst etwas un, um die Heilung zu fördern.

Man sollte sich überwiegend pflanzlich ernähren, viel Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte essen. Am Tag wäre es gut 600 bis 800 Gramm Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Kartoffeln essen. Obst und Gemüse sollte man bis 800 Gramm am Tag essen. Fleisch sollte man nur wenig essen, am besten wäre es nicht mehr als 80 Gramm am Tag. Otes Fleisch sollte man so viel wie möglich vermeiden, dafür mehr Fisch oder Geflügel essen.

Man sollte sich möglichst fettarm ernähren, also die ungesunden tierischen Fette vermeiden. (wie zum Beispiel im Öl). Auf Alkohol wäre es auch rasam zu verzichten. Man sollte nich mehr als ein Glas Wein am Tag zu sich nehmen. Außerdem ist es gut so wenig Salz wie möglich zu konsumieren.

Wenn man eine Behandlung macht sollte man darauf achten, dass man genug Nahrung zu sich nimmt, weil der Körper sowieso sehr geschwäch ist.

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Seekrankheit durch Histamin verursacht

sailing_boat_boats_267996_lIch habe einen interessanten Artikel in der „Zeit“ gefunden, in dem es um einen neuen Ansatz über die Entstehung und Linderung von Seekrankheit geht. Der Autor Till Hein stellt in diesem Artikel die Theorien eines Wiener Arztes vor, der beweisen will, dass Seekrankheit dadurch begünstigt wird, dass dem Menschen die Fähigkeit fehlt, Histamin in ausreichender Menge abzubauen. Eben dieses Histamin entsteht aber, wenn wir uns auf einem schwankenden Untergrund befinden. Es ist sehr schön erklärt, wie die Seekrankheit entsteht, dass Schweine nicht seekrank werden können, weil sie die Fähigkeit zum Histaminabbau besitzen und mit welchen Methoden man früher gegen die Seekrankheit angekämpft hat. Am Ende steht die Erkenntnis, dass vermutlich die simple Gabe von Vitamin C ausreichen soll, um uns von dieser Plage zu befreien.

Erschreckend war für mich die Information, dass heutzutage sogar Psychopharmaka genommen werden, um gegen die Übelkeit und das Erbrechen anzukämpfen. Mir war es nicht so bewusst, weil weder ich selber noch jemand aus dem Freundeskreis bisher Probleme mit Reise- oder Seekrankheit hatte. Ich weiß noch genau, wie ich mich in den 80er Jahren auf einer Fähre nach Helgoland befand. Wir hatten stürmische See mit entsprechendem Wellengang, so dass das Schiff ständig mit dem Bug auf die Wellen schlug. Diese ungleichmäßigen Bewegungen, das auf und ab, unterbrochen vom Aufschlag auf die Wellen, ist für Seekrankheit besonders günstig. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Leute auf Klo verschwanden und nach etwa einer halben Stunde durchzog das gesamte Unterdeck ein süßlich-säuerlicher Geruch. Vermutlich hat dieser unappetitliche Geruch den Rest gegeben. Für mich war es kein Problem, ich verzichtete zwar auf die sonst bei mir beliebten Snacks an Bord, aber schlecht wurde mir nicht. Ich musste nach nicht mal an Deck gehen, was ja sonst als hilfreiches Mittel gegen Seekrankheit gilt, da dann gefühlter und sichtbarer Horizont gleich sind und die frische Luft auch gut tut.

Im Artikel von Till Hein fehlt natürlich auch nicht der allerletzte Tipp, den man im Falle von aufkommender Übelkeit befolgen soll: „Am besten hilft Vorbeugen – und zwar über die Reling“ 🙂

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Weihnachten allein und einsam

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ist für viele deutsche nichts neues. Manche dagegen wünschen sich vielleicht mal alleine zu sein und nicht ständig die Familie um sich zu haben.

Andere wiederum, freuen sich endlich mal wieder die Verwandten zu sehen, die man sonst das ganze Jahr sowieso kaum sieht. Dennoch gibt es viele

Menschen die an Feiertagen einsam sind. Es ist traurig, niemanden zu haben, der einen wichtig ist. Ich persönlich könnte es mir nicht vorstellen

Weihnachten alleine zu verbringen und den Tannenbaum Solo zu schmücken. Zumal man ja in den Medien davon erschlagen wird, wie harmonisch Weihnachten

im eigentlichen überhaupt ist. Und wenn man dann noch alleine zu hause ist und sich diese Berichte im Fernsehen ansieht, so kann ich mir gut vorstellen

das dieses auch depressiv machen kann. Und leider erleiden viele Menschen genau dieses Schicksal und das Jahr für Jahr. Ich habe wirklich keine Ahnung

wie diese Menschen das Weihnachtsfest ohne Verwandten oder Freunde überdauern. Soll man sich dann selbst was schenken ? Andererseits kann ich mir auch

vorstellen, dass diese Menschen den Bezug zu Weihnachten völlig verloren habe könnten. Für diese Menschen ist Weihnachten ein Tag wie jeder andere im Jahr.

Falls dieses zutrifft, so ist es vielleicht ein kleiner Trost für diese Menschen auch wenn dieses jetzt makaber klingen mag. Wie steht Ihr eigentlich zu diesem Thema ?

Kennt Ihr jemanden der das Weihnachtsfest alleine und einsam ist ? Seid Ihr vielleicht selbst betroffen und möchtet darüber reden ? Ich möchte natürlich niemanden zu einer

offenen Diskussion zwingen. Aber es tut gut über manche Themen offen zu sprechen und sich vielleicht so nützliche Tipps zu holen. Denn dadurch entstehen neue Eindrücke und

Man kann Menschen auch mit NLP helfen, und sie mit dieser Technick aufmuntern. das wäre ein sehr positiver Einsatz von NLP. Mehr über NLP gibt es hier: News aus NLP, Medizin und Psychotherapie.

Gedanken, wie man das Weihnachtsfest vielleicht schöner gestalten kann für sich selbst. Auch wenn dieses wie vielleicht viele andere male einsam ausfällt. Nichts desto trotz wünsche ich allen einen frohes und gesundes Weihnachtsfest.

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Wer lange schläft ist klüger

school_room_class_283414_lEs hat etwas gedauert, aber jetzt ist sie da, die Studie darüber, dass früher Unterricht in der heutigen Zeit kontraproduktiv ist. In Versuchen mit 10.000 Schülern im amerikanischen Bundesstaat Kansas stellten Forscher fest, dass Schüler, die eine Stunde später mit dem Unterricht begannen ausgeschlafener in den Unterricht kamen und dort auch mehr lernten.

Grund sind die Lebensgewohnheiten, die dazu geführt haben, dass Jugendliche später schlafen gehen. Nun müssen sie sich morgens schläfrig auf den Weg zur Schule machen und kommen übermüdet in den Unterricht. Sogar die Zahl der Verkehrsunfälle ist im Rahmen der Studie zurückgegangen, denn weniger Schüler saßen übermüdet am Steuer ihres Autos.

Der spätere Unterrichtsbeginn wurde von den Schülern tatsächlich zum Schlafen genutzt, was äußerst positiv ist. Sie waren in der Schule aufmerksamer und lernten besser. Natürlich kann man den gleichen Effekt auch erzielen, wenn man einfach früher schlafen geht, doch anstatt die Lebensgewohnheiten von Millionen Menschen umzustellen, wäre es einfacher den Unterricht eine Stunde später beginnen zu lassen.

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