Archive for Juli, 2008

Selbsthilfe bei Depressionen

Es gibt unendlich viele Selbsthilfegruppen und natürlich auch für depressive Menschen. Aber nicht jeder möchte seine Probleme auf diese Art lösen. Nicht jeder möchte wildfremden Menschn seine Sorgen anvertrauen. Der oft etwas angestaubte, teilweise sogar unseriöse Charakter, den manche solcher Gruppen haben, schreckt viele ab. Zum Glück gibt es ja jetzt die Möglichkeit sich online mit anderen Menschn anonym auszutauschen. Man kann seine Geschichte erzählen, kann sich Rat einholen, bekommt Zuspruch, wenn man ihn braucht. Für viele Menschen ist es eine Hilfe zu sehen, dass sie nicht die einzigen Betroffenen sind, sondern das es ganz viele Menschen mit den gleichen Sorgen, Ängsten und Depressionen gibt. Gerade in aktuten Phasen ist es schön, nicht auf einen Arzttermin warten zu müssen, sondern sofort online mit jemandem zu sprechen.

Für uns in Deutschland bedeutet Depression immer noch Psychiater, Tabletten, Psychopharmaka, Ausgrenzung, Klappsmühle usw. Das aber ganz normale Menschen, die einer geregelten Arbeit nachgehen, ja die nach außen hin sogar fröhlich erscheinen, depressiv sein können, das machen wir uns nicht so bewusst. Viele Menschen führen ein Doppellleben. Im Job seriös, jovial, zuvorkommend und zuhause trübsinnig, melancholisch und einzelgängerisch. Wer fragt schon immer, was die Kollegen zuhause machen. Gut, bei vielen weiß man es, aber was ist mit den Leuten, wo man es nicht weiß. Was machen die so zuhause?

Vielleicht ist es ja ein Weg die Isolation zu durchbrechen, indem man erstmal das Onlineangebot nutzt und sich dort mit anderen Betroffenen austauscht.

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Sport oder Leben

Der Frage, ob Sport treiben wirklich so gesund ist, geht der Kabarettist Stephan Bauer in seinem Debut als Buchautor nach. Auf humorvolle Weise erbringt der Autor sogar eine Art Beweis dafür, dass Sport ungesund ist. Wie ist es denn mit den Riesenschildkröten, die mehrere Hundert Jahre alt werden können? Treiben die etwa Sport? Nein, sie sind ein Vertreter der Langsamkeit und des Genusses, wie der Autor selbst im übrigen auch. Und was ist mit unserer Weltmeistermannschaft von 1954. Nach der durchschnittlichen Lebenserwartung in Deutschland müssten eigentlich noch fast alle am Leben sein, in Wahrheit sind es aber gerade mal drei. Es gibt keinen einzigen Hochleistungssportler, der in den letzten Jahrzehnten ein biblisches Alter erreicht hätte. Stattdessen liegen oder sitzen sie schon mit 55 Jahren in Rollstühlen und können sie nicht mehr bewegen, weil Bänder und Knochen kaputt sind.

In einer Talkshow, zu der extra ein Sportwissenschaftler eingeladen wurde, kann Stephan Bauer deutlich punkten, nicht nur in humoristischer Hinsicht, sondern auch argumentativ.

Der etwas dröge Wissenschaftler versucht seine längst bekannten Phrasen loszuwerden, ohne auf die Argumente von Bauer einzugehen und ohne dabei in irgendeiner Weise zu überzeugen. Höhepunkt der Selbstdemütigung ist dann der Moment, als er Bauer drei Bäller zum Jonglieren gibt. Dies würde die Zusammenarbeit von rechter und linker Gehirnhälfte trainieren und damit nicht nur gesund sondern auch schlau machen. Sein süffisantes Lächeln verging ihm nach wenigen Sekunden, als Bauer die Bälle nahm und mit der Leichtigkeit eines Profis anfing zu jonglieren. „Sie sollten so etwas nie mit einem Kabarettisten machen mein Lieber, wir sind nämlich alle im Zirkus groß geworden“

Für mich war das Buch und die Sendung eine persönliche Genugtuung und ich werde es mit Freude an all diejenigen verschenken, die mich in den letzten Jahren mit ihrem Fitnesswahn penetriert haben. An alle Freunde des Genussen verbreite ich hiermit die frohe Nachricht, dass wir 50 Jahre nach Churchill wieder einen neuen Guru haben, mit dessen Genehmigung wir uns in Ruhe niederlassen und unseren Chateau-du-Pape und das leckere Hirschragout genießen können. Wohl bekomms.

Alle, die andere Meinung sind als ich, die dürfen dies gerne zu Protokoll gegen, oder hier mit Gleichgesinnten diskutieren.

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Selbsthilfe oder Selbstjustiz

Zwischen beiden Begriffen besteht ein inhaltlich veritabler Unterschied, doch die Grenzen verschwimmen, wenn man nicht in der Lage ist sich zu kontrollieren oder bestimmte Dinge dem Fachmann zu überlassen.

Nehmen wir mal einen Streit unter Nachbarn an, wie er millionenfach in Deutschland an der Tagesordnung ist. Der eine tut, was dem anderen nicht gefällt und schon ist der Zoff vorprogrammiert. Natürlich sind beide Parteien uneinsichtig und so kommt es über kurz oder lang zu einer prächtigen und ausgewachsene Reiberei zwischen an sich ja erwachsenen Menschen. Ist die Wut über den unverschämten Tunichtsgut von gegenüber groß genug geworden, so kommen die ersten Rachegelüste auf, denn schließlich stielt dieser einem ja den Frieden und wohlverdienten Feierabend. Der Phantasie sind ab jetzt keine Grenzen mehr gesetzt. Anstatt fröhlich und zufrieden mit der Familie am Abendbrottisch zu sitzen, grübeln sie darüber nach, wie man der Hackfresse von Nr. 34 eins auswischen kann, ohne sich dabei erwischen zu lassen. Strafrechtliche relevante Ideen werden schon mit einem zukünftigen Alibi abgesichert, denn man möchte natürlich nicht ins Gefängnis gehen. Die einfachsten Methoden dem geistigen Tiefflieger eins auszuwischen, sind allen hinlänglich bekannt. Man kann unter seinem Namen Zeitschriften abonieren, in Versandhäusern bestellen, um 3.00 Uhr morgens 20 Taxen anrücken lassen, auch der Pizzabote freut sich über jede Bestellung von Hausnummer 34. Die Zeugen Jehovas kommen von nun an regelmäßig zu Besuch und haben sie die E-Mail der Ehefrau ausfindig gemacht, erreichen diese täglich Nachrichten von Frauen, die sich für die wunderbare Nacht bedanken und eine Kiste von dem Bier haben wollten, dass so herrlich auf ihrem Bauchnabel gekribbelt hat. Eigentlich sollten diese Maßnahmen ja schon ausreichen, um dem anderen zu zeigen, dass man der Stärkere ist, aber wider allen Erwartens wurde dieser letzte Nacht nicht in die geschlossene Anstallt eingeliefert, sondern hat seinerseits zum Gegenschlag ausgeholt. Beim morgentlichen Gang zum Briefkasten finden sie Kater Armin etwas steifer als sonst im Vorgarten liegen, daneben die blutige Schaufel, an der leider später keine Fingerabdrücke gefunden werden können. Auf dem Rückweg ins Haus lässt sich das Türschloss nicht mehr öffen, da es mit Sekundenkleber unbrauchbar gemacht wurde. Natürlich ist es kein Zufall, dass die eigene Frau gerade übers Wochenende zur Mutter gefahren ist und sie in den sauren Apfel beissen und für 350.- EUR den Schlüsseldienst kommen lassen müssen, um die Tür zu öffnen und das Schloss zu wechseln. „Jetzt ist er aber zu weit gegangen. Das lasse ich mir nicht mehr bieten, dafür wird er bezahlen.“ In einem Online-Spiel hätten sie an dieser Stelle das Level 2 erreicht. Herzlichen Glückwunsch.

Für Tötungsdelikte ist ja eigentlich die Mordkommision zuständig, doch trotz aller Beteuerung, dass Kater Armin für sie wie ein Familienmitglied war, kommt erstmal nur der Streifenwagen, dem sie noch letzte Woche einen Strafzettel wegen Falschparkens zu verdanken hatten. Man macht sie darauf aufmerksam, dass bisher Beweise dafür fehlen, dass Nachbar Emil Horstkötter der Täter war und so entschließen sie sich notgedrungen auf den Jahresurlaub zu verzichten und statt dessen lieber eine Videoüberwachung mit Bewegungsmelder für 5000.- EUR am gesamten Grundstück anzubringen. Haben sie das vollbracht, sind sie auch schon schwubsdiwubs zu Level 3 aufgestiegen, denn die heimgekehrte Ehefrau hat keinesfalls dafür Verständnis, dass der geplante Urlaub in der Karibik ausfallen soll. Wurde der Streit bisher nur mit ihrem Nachbarn augetragen, so haben sie ab jetzt auch noch Frau und Kinder gegen sich. Aber was solls, viel Feind, viel Ehr.

Dummerweise befindet sich auf dem Grundstück des Nachbarn schon lange eine Überwachungsanlage, so dass ihnen auf diesem Gebiet die Hände gebunden sind. Die Versandhäuser haben seine Anschrift inzwischen europaweit sperren lassen und auch die adoptierten vietnamesischen Zwillinge mussten wieder ins Heim zurückkehren. Für weitere Strafaktionen ist also die Luft dünner geworden und juristisch lässt sich gegen den Sportsfreund von gegenüber nichst unternehmen. Aber wer jetzt schon so dicht an der höchsten Spielstufe angelangt ist, der kann und will nicht mehr zurück. Um Level 4 zu erreichen, müssen sie jetzt lediglich noch für wenigstens 3 Tage in Untersuchungshaft, ihre Frau muss sie samt Kinder verlassen und zur Mutter ziehen. Am einfachsten bekommen sie das hin, indem sie ihrem Chef einen Grund geben, sie zu feuern. Da die Verhältnisse in jedem Betrieb andere sind, kann ich hier keine allgemeingültigen Vorschläge machen, aber ein kleiner Diebstahlsversuch, um die Kosten für die Videoüberwachung wieder reinzuholen, sollte bei den meisten Arbeitgebern ausreichen.

Ab Level 4 lautet die Devise „ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich völlig ungeniert“. Sie haben jetzt freie Hand. Keine Frau mehr, die sie versucht zur Vernunft zu bringen, keine lästigen Arbeitszeiten, die sie daran hindern ganztags ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugegen und sie haben auch nichts mehr zu verlieren. Sie beginnen nun dem Nachbarn die Bremsleitungen am Auto zu zerschneiden, legen verkleidet als Briefträger in seinem Garten Feuer, zeigen ihn bei der Polizei wegen Raub, Vergewaltigung und Mordes an, denunzieren ihn beim Finanzamt, füllen mit seinen Bankdaten und gefälschter Unterschrift Überweisungsträger aus, die als Empfänger einen Osama Bin Laden aufweisen. Dem eingetroffenen Staatsschutz erklären sie, dass sich in den letzten Wochen auffällig viele arabisch aussehende Studenten in dem Haus ihres Nachbarn herumgetrieben hätten. Dank einer Spende von 500 EUR bestätigt der ortliche Privatflugplatz, dass diese Studenten versucht hätten Flugstunden zu nehmen.

Im Namen aller Blogger dieser Welt gratulieren wir ihnen, sie haben das Spiel gewonnen. Sie müssen ab nun nicht mehr mit ansehen, wie ihr Nachbar seinen Wagen ungetraft und entgegen der Fahrtrichtung genau vor ihrem Küchenfenster abstellt. Sie haben sich erfolgreich selber geholfen und den deutschen Gerichten damit eine Menge Arbeit und Ärger erspart.

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Rentern (96) fährt mit Elektrorollstuhl auf Berliner Autobahn

Ein 96 jähriger Rentner aus Berlin ist mit seinem elektrischen Rollstuhl mehre Kilometer auf einer befahrenen Autobahn gefahren, bis die Polizei ihn stoppte.

Der rüstige Rentner war mit seinem Rollstuhl Nevada unterwegs, als er sich im Kreisverkehr nahe seinem Altersheim falsch einordnete. Denn Straßenschildern folgend, fuhr er mehrer Kilometer auf dem Seitenstreifen der dicht befahrenen Autobahn bis ihn die Polizei stopptei.

Der mit 15 km/h „schnelle“ Rollstuhl war natürlich nicht Autobahn geeignet, auf der mindestens 60km/h vorgeschrieben sind.

Auch wenn der eine oder andere Autofahrer, der diesem auf der Autobahn begegnet ist, sicher herzlich gelacht haben wird, bestand für den Senior Lebensgefahr.

Die Polizei verhielt sich allerdings zuvorkommend und brachte den Rentner ohne Strafzettel wieder zurück in sein Altersheim.

Ein Vorfall, der eben mal passieren kann und zur einer Nachricht mit „Schmunzeleffekt“ wird.

Interessanter werden aber Überlegungen, wie man mit Senioren umgeht, die sich mit 96 nicht in ihren Rollstuhl, sondern in ihr KFZ setzten.

Immer noch gibt es in Deutschland keine allgemeinen Kontrollmechanismen zur Fahrtauglichkeit nach Erwerb des Führerscheins. Ein Mensch, der mit 18 fahrtauglich war ist es mit 70, 80 oder 90 vielleicht nicht mehr.

Daher wird der beschriebene Vorfall wieder die Diskussion anfachen, für Senioren eine erneute Überprüfung ihrer Tauglichkeit im Straßenverkehr einzuführen.

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Mit Kuhmist in den Urlaub fahren


Was unsere Kühe im Stall hinterlassen, das könnte problemlos als Brennstoff zur Energiegewinnung verwendet werden und in Zukunft Elektroautos antreiben. Diese Erkenntnis ist nicht neu, doch haben jetzt Wissenschaftler errechnet, das alleine der Dung der Tiere in den USA 100 Milliarden Kilowattstunden an Elektizität bringen würde. Diese Menge entspricht etwa 3% des US-Jahresverbrauchs.

Damit könnten Millionen von Haushalten und Büros versorgt werden, schreiben Amanda Cuéllar und Michael Webber von der University of Texas in Austin im Fachblatt „Environmental Research Letters“

Zudem entstehen beim Verrotten von Dung die beiden stark klimaschädlichen Gase Methan und Lachgas. Nach Angaben des Uno-Klimarats IPCC ist Methan 21-mal und Lachgas 310-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid. Durch die Verwertung des Dungs als Brennstoff könnten diese Gase gefiltert werden und würden somit die Umweltbelastung zu einem beträchtlichen Anteil verringern.

Ich fände es super, wenn sich die Menschen mehr Gedanken darüber machen würden, wie man die bereits vorhandenen Dinge besser verwerten kann. Zu oft wird auf die Kosten geschaut und dabei gelangen dann gute Ideen in Vergessenheit. Wir verbrauchen unsere Energie dezentral, warum sollen wir sie nicht auch zum Teil dezentral gewinnen? Natürlich wird es keine Mega-Kraftwerke für Kuhmist geben, aber auf lokaler Ebene wäre es durchaus denkbar, mit kleinen Anlagen den Strombedarf zu decken.

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Sexualstörungen bei Frauen können von Viagra behoben werden

Viagra als reine Maennersache? Weit gefehlt. Eine kuerzlich veroffentliche Studie der University of New Mexiko in Alberquerque brachte erstaunliches zu Tage: Viagra kann Frauen helfen, deren Sexualleben deutlich zu verbessern!

Das Frauen deutlich oefters an Depressionen leiden ist wissenschaftlich bekannt. Diese Depressionen haben in den meisten Faellen auswirkungen auf das Sexualleben der betroffenen Frauen. Orgasmusprobleme und Un-Lust fuehren meist dazu, dass die Beziehungen und Partnerschaften der depressiven Frauen noch staerker in Mitleidenschaft gezogen werden.

Denn gerade die Einnahme von Anti-Depressiva fuehren zu den beschriebenen einchraenkungen im Sexualleben.

Eine gleichzeitige Einnahme von Viagra, kann laut der Studie hier abhilfe schaffen. 70% der Frauen berichteten von einer deutlichen Verbessung des sexuellen Empindens, und somit oefteren und besseren Sex.

Kritiker warnen aber davor, dass solche Studien mit einem kommerziellen Hintergrund behaftet sind, schliesslich versuchen die Pharma Unternehmen fuer ihre Produkte weitere Verwerter.

Trotzdem koennte Viagra dazu fuehren, auch Frauen ein besseres Sexualleben zu eroeffnen und somit berechtigterweise neue Abnehmer zu finden.

Nich zu verwechseln ist aber Viagra mit dem Mytos-Medikament der „Spanischen Fliege“

Allerdings, und das interessiert sicher die Maenner besonders, aber wohl auhc die Frauen….kann man die Potenz auch ohne entsprechende Mitte noch stiegern. Wie das geht, lest ihr hier.

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Knasthuren: Vergewaltigung im Strafvollzug

Über Vergewaltigungen in Strafvollzugsanstalten wird nur in den seltensten Fällen gesprochen.

Zum einen ist es natürlich schwierig an Informationen heranzukommen weil der Strafvollzug selbst nicht möchte, dass entsprechende Informationen nach draußen dringen, zum anderen ist es aber auch den Häftlingen eher peinlich, was sie im Knast erlebt haben, was Ihnen entweder selbst passiert ist oder was sie selbst anderen angetan haben.

Homosexuelle Handlungen, freiwillig oder unter Zwang gehören zum Gefängnisalltag. Dabei scheint der Strafvollzug wohl der beste Beweis dafür zu sein, dass Homosexualität anscheinend nicht angeboren ist, sondern hauptsächlich mit dem persönlichen Lebensumfeld zu tun hat. Die meisten der Langzeitgefangenen unterhalten homosexuelle Kontakte erst, seit sie „eingefahren“ sind und hören nach ihrer Entlassung meist sofort wieder damit auf.

Besonders junge Männer, die im Gefänis landen gelten dabei als „Frischfleisch“ Es geht den älteren Mitgefangenen nicht nur um ihre sexuelle Befriedigung, sondern der „Neue“ soll möglichst „kaputt“ gemacht bzw erniedrigt werden, um ihn dann als persönlichen Diener benutzen zu können

Besoners junge, unerfahrene, schmächtige Sträflinge mit weiblichen Gesichtszügen sind daher gefährdet schon kurz nach Strafbeginn zum „Mädchen“ gemacht zu werden.

Meist versuchen ein oder mehrere Gefangene den Neuen besonders brutal zu vergewaltigen. Das wir dann solange wiederholt bis sich der neue mit seiner Rolle abgefunden hat.

Oftmals wir er dann verpflichtet, sich besoners weiblich anzuziehen und zu schminken und seine Haare wachsen zu lassen. Dann wird er zur „Knasthure“ und seine „Besitzer“ bieten ihn gegen Bezahlung (Geld, Drogen) auch anderen Gefangenen an. Diese Form der Prostitution ist in fast allen Gefännissen Gang und Gebe. Schwächere Gefangene finden sich oftmals mit dieser Rolle ab, da sie ihnen wenigstens den Schutz ihres Zuhälters, sowie eine Einkommensquelle sichert.

Allerdings stehen diese „Knasthuren“ auf der untersten Skala der Gefängnis-Hierarchie und werden dort bis zu einer möglichen Entlassung bleiben. Ebenso sind diese natürlich in ständig Gefahr sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten zu infizieren. Von ihrem „Besitzer“ sind sie vollkommend anhängig….und ständig in Gefahr.

Um diese schrecklichen Zustände zu unterbinden wäre es unumgänglich die Gefangenen 24 Stunden am Tag zu kontrollieren was aber meist nicht möglich oder gewollt ist. Und somit bedeutet für einige der Strafvollzug, dass sie ein Lebenlang gezeichnet und traumatisiert werden.

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