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Mit eigener Kraft aus der Depression

Wer regelmäßig unter Depressionen leidet, der muss natürlich zum Arzt gehen und abklären, ob es körperliche oder seelische Ursachen hat, aber man kann auch selber dazu beitragen, die Depressionen loszuwerden

Durch einfach Verhaltensmaßregeln kann man versuchen seine depressive Stimmung aufzuhellen. Oft sind es kleine Tricks und man fühlt sich schon wieder besser.
Hier kommen ein paar Tipps, wie man sich selber ohne Medizin positiv beeinflussen kann.

Wenn man merkt, dass man unter Leistungsdruck steht, dann sollte man versuchen diesen Druck loszuwerden. Entweder, indem man den Stress reduziert oder aber indem man seine Arbeit effektiver gestaltet. Man kann auch mit dem Chef reden, denn kein Arbeitgeber hat etwas davon, wenn die Mitarbeiter krank zuhause bleiben müssen.

Man sollte jeden Tag etwas unternehmen, dass einem Freude bereitet. Das kann der Besuch beim Friseur oder beim Wellness sein, man kann etwas schönes Kochen und Freunde einladen oder ein gutes Buch lesen. Jeder weis am besten, was einem ein gutes Gefühl bringt.

Wer ständig grübelt, der kommt nie zur Ruhe. Man sollte daher nicht ständig über noch weitentfernte Probleme nachdenken und sprechen, sondern sich mit ihnen dann intensiv auseinandersetzen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Die Zeit dazwischen kann man dafür mit etwas viel angenehmeren verbringen. Dabei muss es nicht gleich eine ausgelassane Party sein, es reichen schon witzige Dinge oder lustige Filme, die einen zum Lachen bringen.

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Postnatale Depressionen

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Gestern habe ich einen Bericht in den Nachrichten gesehen, der mich wieder einmal total schockiert hat. Es ging um den Prozess einer Frau aus Belgien, die ihre fünf Kinder umgebracht hat. Die Kinder waren zwischen 3 und 14 Jahre alt.

Sie hat sie der Reihe nach, nach oben im Haus gerufen,behauptet sie hätte eine Überraschung, und hat jedem den Hals geschnitten, dannach wollte sie sich selbst umbringen, konnte es aber nicht und hat die Polizei gerufen.

Die Psychologen die mit ihr gesprochen haben, behaupten es wäre eine Verzweiflungstat gewesen, sie litt an schweren Depressionen, vermutlich Angafangs, postnatale Depressionen.

Dies ist nicht der einzige Fall bei dem diese Krankheit tötlich endet, meistens für die Kinder. Es ist also klar, dass man diese Form von Depressionen sehr ernst nehmen muss, was aber leider nicht geschiet.

Menschen verstehen nicht, warum Mütter die gerade ein Kind auf der Welt gebracht haben, das schönste Geschenk überhaupt, plötzlich verzweifelt und unglücklich sind.

Man sollte auf die Symptome gut achten, damit man sie auch behandeln kann.

Einpaar von diesen Symptomen sind Erschöpfung, geistig und körperlich, Antriebslosigkeit, Interesslosigkeit, Vernachlässiung des Kindes, starke Stimmungschwankungen, Traurikeit, Pessimismus, häufiges Weinen, Schuldgefühle, Appetisstörungen, Ängste und Panikattacken, destruktive Gedanken, drängende Impulse, sich selbst oder dem Kind etwas anzutun, erhöhte Reizbarkeit, soziale Kontakte abbrechen, Selbstmordgedanken und zwiespältige Gefühle dem Kind gegenüber, die anschließend zu starken Schuldgefühlen führen.

Wenn man selber bemerkt, dass man von diesen Gefühlen betroffen ist, sollte man sich Hilfe hohle, sich nicht scheuen darüber zu reden, genau das sollten Angehörige der betroffenen Mutter machen, ihr helfen und sie unterstützen.

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Selbsthilfe bei Depressionen

Es gibt unendlich viele Selbsthilfegruppen und natürlich auch für depressive Menschen. Aber nicht jeder möchte seine Probleme auf diese Art lösen. Nicht jeder möchte wildfremden Menschn seine Sorgen anvertrauen. Der oft etwas angestaubte, teilweise sogar unseriöse Charakter, den manche solcher Gruppen haben, schreckt viele ab. Zum Glück gibt es ja jetzt die Möglichkeit sich online mit anderen Menschn anonym auszutauschen. Man kann seine Geschichte erzählen, kann sich Rat einholen, bekommt Zuspruch, wenn man ihn braucht. Für viele Menschen ist es eine Hilfe zu sehen, dass sie nicht die einzigen Betroffenen sind, sondern das es ganz viele Menschen mit den gleichen Sorgen, Ängsten und Depressionen gibt. Gerade in aktuten Phasen ist es schön, nicht auf einen Arzttermin warten zu müssen, sondern sofort online mit jemandem zu sprechen.

Für uns in Deutschland bedeutet Depression immer noch Psychiater, Tabletten, Psychopharmaka, Ausgrenzung, Klappsmühle usw. Das aber ganz normale Menschen, die einer geregelten Arbeit nachgehen, ja die nach außen hin sogar fröhlich erscheinen, depressiv sein können, das machen wir uns nicht so bewusst. Viele Menschen führen ein Doppellleben. Im Job seriös, jovial, zuvorkommend und zuhause trübsinnig, melancholisch und einzelgängerisch. Wer fragt schon immer, was die Kollegen zuhause machen. Gut, bei vielen weiß man es, aber was ist mit den Leuten, wo man es nicht weiß. Was machen die so zuhause?

Vielleicht ist es ja ein Weg die Isolation zu durchbrechen, indem man erstmal das Onlineangebot nutzt und sich dort mit anderen Betroffenen austauscht.

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