Archive for Februar, 2009

Kunst verändert den Künstler

Künstler und solche, die es gerne wären, können eine sehr exzentrische Persönlichkeit im Verlauf ihrer Karriere entwickeln. Das hat meistens etwas damit zu tun, dass man anders sein möchte, sich hervorheben möchte, sich selbst zur Kunst entwickeln will, die man so gerne auch selbst erschafft.

Ein kleiner Götterkomplex ist dabei auch sichtbar. Dabei ist die Sparte der Kunst eigentlich unerheblich- egal ob ein Werbefilm und Videoproduktion Produzent, egal ob Maler oder Tänzer, die die meiste Zeit an ihrem Kaffevollautomaten stehen- irgendwie haben alle diesen Tick.

Aber eines sollte gesagt sein: Diese Persönlichkeitsentwicklung ist nicht unbedingt gut. Wer sich da selber helfen möchte oder gar nicht erst da reinrutschen will, sollte sich schon sehr früh von den Künstlerkreisen distanzieren. Nicht im physischen, sondern im mentalen Sinne. Die eigenen Freunde müssen nicht alle zur Szene gehören- ein bisschen auf dem Boden bleiben ist nötig, um später nicht in eine exorbitante Drogen- und Feiermentalität zu stürzen.

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Keine Hilfe für Messies

Alle Leute, die nicht Ordnung halten können, die zu Hause und am Arbeitsplatz ein kreatives Chaos einer gelegentlichen Aufräumaktion vorziehen, werden im allgemeinen als Messies bezeichnet. Die schwere der Erkrankung ist von Messi zu Messi unterschiedlich, entsprechend müssen auch die Therapien darauf abgestimmt werden.

Ich selber gehörte zum Beispiel zu der Spezies, die, wenn sie ihr Kinderzimmer aufräumen sollte, grundsätzlich die Gelegenheit genutzt hat, um gleich auch noch das ganze Zimmer neu zu gestalten, alle Möbel zu verrücken und alle Kisten einmal auszukippen. Natürlich hat auf diese Art und Weise das Aufräumen, das eigentlich eine halbe Stunde dauern sollte, das ganze Wochenende in Anspruch genommen. Vorteil bei dieser Methode ist ganz klar, dass sich wenigstens von Zeit zu Zeit das kreative Chaos in einen Zustand von scheinbarer Ordnung verwandelt. Durch das Wegwerfen von Sachen entsteht außerdem neuer Platz für die nächste Unordnung. Zu bedauern sind hier die Sammel-Messies unter uns, die alles aufheben, weil sie entweder denken, sie würden es nochmal brauchen oder sich aus Respekt gegenüber einer schönen Weinflasche, die zu schade ist, um sie nach dem Austrinken wegzuwerfen, nicht von ihr trennen können. Diese Gattung der Messis hat meistens schon im Schulalter leere Cola-Dosen, Panini-Bilder und später Zigarettenpackungen gesammelt. Helfen kann man uns allen nicht, denn Unordnung ist eine Lebenseinstellung, die Angst vor aller Ordnung, vor allem Überschaubaren, logisch Geordneten, Banalen. Wir benötigen zum Wohlfühlen das Unbändige, das ein unaufgräumter Schrank in sich birgt, um uns selber frei zu fühlen.

Und wir Messis leben Geschichte. Nur uns kann es passieren, dass wir noch heute beim Saugen unseres Autos statt eines Twix ein Raider finden.

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Die kleinen Probleme im Alltag

Für manche Menschen ist es ein Alptraum wenn sie sich bei einem Besuch die Schuhe ausziehen müssen. Warum? Stinkige Füsse.

Ich hatte mal ein Gespräch mit einpaar Freundinnen darüber und eine von ihnen war sehr ehrlich und hat zugegeben, dass sie dieses Poblem bei manchen Schuhen hat.

Sie hat gesagt, wenn sie sich die Schuhe ausziehen muss, wenn sie zu Besuch bei jemanden ist, ist es der reinste Horror für sie.

Sie versucht die Schuhe so gut wie möglich zu verstecken oder stellt sie umgekeht also mit der Sohle nach oben, wenn es möglich ist. Dann läuft sie ganz schnell ins Bad und wäscht sich unauffällig ihre Füsse.

Trotzdem ist die Situation sehr unangenehm für sie und sie kann nicht aufhören daran zu denken.

Man muss zugeben, dass fast alle Menschen irgendein Problem haben, mit dem sie sich schämen.

Ob es nun die Haare auf der Oberlippe sind, oder die Nase, der Po, oder sogar ein sehr großer Busen. Man muß nicht glauben, dass man die/der einzige ist.

Was ist mein „kleines“ Problem? Ich mache mir immer gedanken dass meine Hände schwitzig sind. Sie werden schwitzig nur wenn ich daran denke, dass ich jemanden kennenlerne und ein feuchter Händedruck folgen wird.

Außerdem finde ich meine Ohren zu groß. Ich trage meine Haare immer nur offen, und habe immer Angst, dass man sie trotzdem sieht.

Was für ein Problem habt ihr mit euren Körper?

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