Posts tagged Alkoholismus

Kind mit 4,9 Promille im Blut gefunden

In Wietze bei Celle wurde am Wochenende ein sturzbetrunkener 14-Jähriger ist leblos in einem Bushäuschen gefunden.

Bereits am frühen Sonntagmorgen hatte der Junge schon 4,9 Promille im Blut. Um ihn vor dem sicheren Tod zu bewahren musste eine sogenannte Blutwäsche in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bei dem Jungen durchgeführt werden, wie die Polizei später mitteilte.

Gefunden wurde der Junge von Passanten, die sofort die Rettungskräfte alarmierten, die den nicht ansprechbaren und leblosen Schüler zunächst beatmen mussten. Ein anschließend gemachter Alkoholschnelltest ergab dann dieses erschreckende Ergebnis und er wurde vom Celler Krankenhaus in die MHH verlegt.

Die Polizei ermittelt jetzt, wie der Junge an den Alkohol gelangen konnte und ob sich dabei Erwachsene strafbar gemacht haben.

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Hirnzellen von Alkoholikern regenerieren sich

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Ja,wie nun? Immer wurde uns eingebleut,dass einmal abgestorbene Gehirnzellen unwiderbringlich verloren sind.Nun ist doch alles wieder anders?

Zumindest bei Alkoholkranken scheint sich eines bewahrheitet zu haben.Ein durch Alkoholmissbrauch geschädigtes Gehirn kann sich regenerieren.Dies gelinge umso besser,je früher ein Alkoholiker mit dem Trinken aufhöre,berichtet ein europäisches Forscherteam.

Die Wissenschaftler untersuchten bei fünfzehn alkoholabhängigen Probanden,wie sich deren Gehirn während eines Zeitraums von sechs bis sieben Wochen veränderte,nachdem die zehn Männer und fünf Frauen dem Alkohol abgeschworen hatten.Keiner der Patienten erhielt während der Studie psychotherapeutische Medikamente oder rauchte mehr als zehn Zigaretten am Tag.

Zehn gesunde Probanden dienten den Forschern als Vergleichsgruppe.

Mithilfe spezieller Techniken wurden den Probanden das Gehirn am Beginn,in der Mitte und am Ende des Experiments gemessen.Es wurde nachgewiesen,dass die Gehirne um durchschnittlich zwei Prozent am Volumen zunahmen.Mit dem Anstieg des Volumens erhöhte sich die Konzentrationfähigkeit und die Aufmerksamkeit.

Bis auf einem Probanden,bei Ihm hat sich das Hirnvolumen weiter verkleinert.

Wahrscheinlich lag es daran,dass er am längsten Alkoholkrank war,nämlich über 25 Jahre.

Es wurde nicht nur die Grösse des Gehirns gemessen,sondern auch die Hirnflüssigkeit und Konzentrationen bestimmter Substanzen und deren Wirkung.

Dies sollte aber Euch nicht zum regelmässigen Alkoholkonsum animieren,wie ihr seht-bei dem Langzeitalkoholiker war das Experiment eher negativ.

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Die Suchtkranken Eltern

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Petras Mutter ging im Rausch durch die Wohnung.

Das Mädchen sammelte die lehren Flaschen und brachte sie in der Schultasche weg.

In Deutschland haben 2,6 Millionen Kinder Suchtkranke Eltern.

Sie wachsen auf mit Leiden, Angst und Lügen. Das kann man ihnen nur schwer verzeihen.

Es gibt Tage, wo Petra sich wünscht, die lauten Streitereien der Eltern wieder zu hören. Sie musste oft zusehen wie sich ihre Eltern sich anbrüllten.

Einmal ist ihre Mutter auf den Vater los gegangen. Danach ist er ausgezogen.

Sie sehnt sich manchmal danach.

Denn ihr Vater hat sie mit ihrer alkoholkranken Mutter zurückgelassen.

Sie war neun, als ihre Eltern sich trennten. Sie ist jetzt 16, und schämt sich für ihre Mutter. „Kinder suchtkranker Eltern lernen automatisch, die Sucht der Eltern zu vertuschen“, meint Henning Mielke, Vorsitzender des Vereins Nacoa, einer Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien.

Alarmierend ist aber, dass Kinder von Alkoholikern selbst hochgradig Alkoholismus gefährdet sind.

Bei ihnen ist das Risiko sechsfach höher Alkohol krank zu werden als bei anderen Menschen. Ein Drittel, findet später einen süchtigen Partner, und setzt somit das Verhaltensmuster fort.

Petra und ihre Mutter hatten immer Geld, und somit immer Alkohol im Haus.

So erlebte Petra mit 13 ihren ersten alkoholrausch. Ihre Mutter hat ar nicht bemerkt, dass sie etwas von ihren Vorräten genommen hatte.

Die Polizei hat sie einmal gefasst, als sie mit 15 wieder im Alkoholrausch auf der Straße war. Sie beichtete der Polizei in welchen Umständen sie lebt, und sie kam zu ihrer Großmutter. Darauf hin musste ihre Mutter eine Therapie machen, um ihre Tochter wieder zu bekommen.

„ Das kann ich ihr nur ganz schwer verzeihen.“ Sagt Petra.

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Jeder fünfte Deutsche trinkt nach eigenen Angaben zwei- bis dreimal in der Woche Alkohol, jeder zwölfte sogar täglich. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa in Berlin ergeben. An der Umfrage haben 1000 Menschen im Alter ab 14 Jahren teilgenommen. Im Gegensatz dazu greifen knapp 40 Prozent der Bürger seltener als einmal pro Woche zu Wein, Bier oder Schnaps. Grundsätzlich keinen Alkohol trinken nach eigenen Angaben 15 Prozent der Befragten, berichtet das Magazin „Stern“ als Auftraggeber der Umfrage. Trotz der vergleichsweise hohen Zahl derer, die nur selten Wein, Schnaps oder Bier trinken, haben einige von ihnen bereits einen «Filmriss» gehabt – vor allem wenn es sich um Männer handelt. So gaben 45 Prozent aller Alkohol trinkenden Männer an, diese Erfahrung schon gemacht zu haben. Besonders gefährdet ist laut der Studie die Altersgruppe der 18- bis 29-jährigen Männer: Fast jeder Zweite hatte nach übermäßigem Alkoholkonsum schon einmal einen „Filmriss“. Der erste Schritt auf dem Weg in die Abhängigkeit ist die Gewöhnung des Körpers an die regelmäßige Alkoholzufuhr (Toleranzentwicklung). Dabei müssen immer größere Alkoholmengen getrunken werden, um die gleiche Rauschwirkung zu erzielen. Durch Induktion des mikrosomalen ethanoloxidierenden Systems (MEOS) kann in kürzerer Zeit mehr Alkohol abgebaut werden, so dass für den Gelegenheitstrinker sogar ansonsten tödliche Alkoholmengen toleriert werden. Ungefähr acht Millionen Menschen leben in Deutschland in der so genannten Co-Abhängigkeit. Sie leiden am Anfang oft mehr unter den Folgen der Alkoholkrankheit als der Abhängige selbst. Sie sorgen sich meist sehr um die Gesundheit des Betroffenen und leiden unter den zusätzliche Belastung die in der Familie auf sie zukommen, wie etwa bei der Kindererziehung oder finanzielle Probleme. Probleme bereitet oft auch die gestiegene Gewaltbereitschaft gerade bei männlichen Abhängigen, die auch zu sexuellen Übergriffen führen kann. Oft verwenden Co-Abhängige viel Energie darauf, die Sucht vor der Außenwelt zu verbergen und dem Familienmitglied allein zu helfen. Die Co-Abhängigkeit wirkt sich daher meist auch gesundheitlich aus und kann zu Symptomen unterschiedlichster Art wie Schlaflosigkeit, Nervosität, Magenproblemen, Depressionen führen, schlimmstenfalls sogar zur eigenen Abhängigkeit. Oft fällt die Arztsuche schwer. Es ist klar, dass man professionelle Hilfe braucht um den richtigen Rat und die passende Behandlung zu bekommen, eine Ärzteverzeichnis würde helfen, ich habe es auch für andere Probleme benutzt und es hat mir sehr geholfen.

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Alkoholismus bei Tieren

Neulich habe ich gelesen, dass eine Wirtin aus England ein Pferd, die liebe Stute Peggy, aus ihrem Pub verbannt hat. Die arme hat doch nur die Vorliebe für Bier mit den anderen Engländer geteilt. Aber die Frau, und der Besitzer von Peggy haben sich gedacht das Pferd trocken zu legen.

Immer mehr Tiere werden Alkohol krank, man weiß nicht genau warum, wahrscheinlich weil sie sich mit ihren Hufen oder Pfoten sich nicht selbst einen Joint drehen können. Ok, nicht witzig. Eigentlich ist es sehr traurig, viele Menschen profitieren davon, und finden es sehr lustig Tiere, sogar ihre eigenen Haustiere, zu betrinken.

„Wenn sie den Zustand der alkoholischen Euphorie einmal erlebt haben, tun die meisten höheren und niederen Lebewesen alles, um ihn sich wieder zu verschaffen“, resümiert der Biologe Gerard Leipman.

Für diese armen Lebewesen wird es schwieriger sein vom Alkohol in einer Therapie  abzukommen, wiel sie ja über ihre probleme nicht reden können.

Man muß einsehen dass man das Tier nur quält, denn eigentlich sind nur die Menschen daran schuld, dass so etwas passiert.

Doch nicht nur einfache Leute die sich darüber amüsieren machen es, sondern auch Forscher, von denen man behaupten könnte sie wären ein bisschen klüger, doch man weiß schon dass diese Menschen kein anderes Lebewesen respektieren als sich selbst.

Doch diese Studien haben alle zu nichts geführt, die Therapie zur bekämpfung des Alkoholismus hat sich nicht verbessert. Die Studie macht nur deutlich, welche Qualen den Tieren in Versuchen zugefügt und zugemutet werden.

Ein besonders quälerischer Versuch wurde 1999 in Freiburg durchgeführt. Acht Tage lang wird 20% Alkohol durch einen kleinen Schlauch in den Magen verabreicht. Die alkoholbehandelten Tiere verbringen die meiste Zeit in einem schweren Stadium der Vergiftung, kaum dazu imstande, das angebotene Futter zu fressen. So verlieren sie bis zu 20% ihres Körpergewichtes, was teilweise durch die zwanghafte Eingabe einer Flüssigdiät kompensiert wird. Etwa 30%  der Ratten sterben während des Versuches an Alkoholüberdosierung. Nach 24 h Entzug werden die Tiere durch Enthauptung getötet. Zu dieser Zeit haben sie schon schwere Entzugserscheinungen wie Zittern, Angst und Aggressivität.

Reine Tierquälerei! Und außerdem noch ohne Nutzen für betroffene Menschen.

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