Jeder fünfte Deutsche trinkt nach eigenen Angaben zwei- bis dreimal in der Woche Alkohol, jeder zwölfte sogar täglich. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa in Berlin ergeben. An der Umfrage haben 1000 Menschen im Alter ab 14 Jahren teilgenommen. Im Gegensatz dazu greifen knapp 40 Prozent der Bürger seltener als einmal pro Woche zu Wein, Bier oder Schnaps. Grundsätzlich keinen Alkohol trinken nach eigenen Angaben 15 Prozent der Befragten, berichtet das Magazin „Stern“ als Auftraggeber der Umfrage. Trotz der vergleichsweise hohen Zahl derer, die nur selten Wein, Schnaps oder Bier trinken, haben einige von ihnen bereits einen «Filmriss» gehabt – vor allem wenn es sich um Männer handelt. So gaben 45 Prozent aller Alkohol trinkenden Männer an, diese Erfahrung schon gemacht zu haben. Besonders gefährdet ist laut der Studie die Altersgruppe der 18- bis 29-jährigen Männer: Fast jeder Zweite hatte nach übermäßigem Alkoholkonsum schon einmal einen „Filmriss“. Der erste Schritt auf dem Weg in die Abhängigkeit ist die Gewöhnung des Körpers an die regelmäßige Alkoholzufuhr (Toleranzentwicklung). Dabei müssen immer größere Alkoholmengen getrunken werden, um die gleiche Rauschwirkung zu erzielen. Durch Induktion des mikrosomalen ethanoloxidierenden Systems (MEOS) kann in kürzerer Zeit mehr Alkohol abgebaut werden, so dass für den Gelegenheitstrinker sogar ansonsten tödliche Alkoholmengen toleriert werden. Ungefähr acht Millionen Menschen leben in Deutschland in der so genannten Co-Abhängigkeit. Sie leiden am Anfang oft mehr unter den Folgen der Alkoholkrankheit als der Abhängige selbst. Sie sorgen sich meist sehr um die Gesundheit des Betroffenen und leiden unter den zusätzliche Belastung die in der Familie auf sie zukommen, wie etwa bei der Kindererziehung oder finanzielle Probleme. Probleme bereitet oft auch die gestiegene Gewaltbereitschaft gerade bei männlichen Abhängigen, die auch zu sexuellen Übergriffen führen kann. Oft verwenden Co-Abhängige viel Energie darauf, die Sucht vor der Außenwelt zu verbergen und dem Familienmitglied allein zu helfen. Die Co-Abhängigkeit wirkt sich daher meist auch gesundheitlich aus und kann zu Symptomen unterschiedlichster Art wie Schlaflosigkeit, Nervosität, Magenproblemen, Depressionen führen, schlimmstenfalls sogar zur eigenen Abhängigkeit. Oft fällt die Arztsuche schwer. Es ist klar, dass man professionelle Hilfe braucht um den richtigen Rat und die passende Behandlung zu bekommen, eine Ärzteverzeichnis würde helfen, ich habe es auch für andere Probleme benutzt und es hat mir sehr geholfen.

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