Archive for April, 2009

Meeresrauschen gegen Stress

Trotz Zeitmanagementkursen, Wellness-Centern, Fitness-Studios, Ernährungsberatung und Mentaltrainings gehört das Burnout-Syndrom immer häufiger zu den Krankheiten, unter denen Manager und andere Entscheidungsträger zu leiden haben.

Irgendwie ist es ja auch logisch, dass die ganzen Maßnahmen nichts helfen, wenn nach erfolgreichem Zeitmanagementkurs die gewonnene Zeit in weitere Projekte und in weitere Arbeit investiert wird, anstatt sie für Freizeit und Familie zu nutzen. Viel wichtiger als alle Entspannungstechniken und Effizienzsteigerungen ist die Erkenntnis, dass man lernen muss, erst gar nicht an seine körperlichen und seelischen Grenzen zu gehen. Es ist wie mit einem Auto, dass man immer mit Vollgas fährt. Dort würde jedem Laien einleuchten, dass es besser und effektiver ist, das Auto einfach von Anfang an langsamer zu fahren, als jedes Mal Teile auszustauchen oder zu reparieren, die kaputt gegangen sind. Das ist auch der Weg, den wir einschlagen müssen, wenn wir uns über unsere Lebensgestaltung Gedanken machen. Nicht den geschundenen Körper pflegen sondern den gesunden Körper nicht schinden, das ist die Devise.

Leicht gesagt, aber wie kommt man dazu, keinen Stress zu empfinden, sich nicht zu überlasten und ein sorgenfreies Leben zu führen? In meinen Augen liegt das Geheimnis in den beiden Eigenschaften Ausdauer und Beständigkeit. Man muss in Ruhe seine Ziele verfolgen, in Ruhe seiner Arbeit nachgehen und ausdauernd und beständig am Erfolg basteln, dann kommt man voran, ohne mit 50 Jahren den ersten Herzinfarkt zu riskieren. Und man muss sich Zeit nehmen zu entspannen. Nicht, um sich vom Stress zu erholen, sondern um von Anfang an zu verhindern, dass Stress einen überwältigt. Wer dazu regelmäßig dem Rauschen des Meeres lauscht, der wird sich nicht nur durch die Töne entspannen können, sondern auch durch die Erkenntnis, dass die Kraft und Gewalt des Meeres vor allem in seiner Ruhe liegt.

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Kinder bei Olympia

Ich habe heute gelesen, dass eine chinesische Olympionikin, die schon Gold geholt hat, erst 13 Jahre jung sein soll. Anscheinend hat man ihr die Papiere gefälscht, denn normalerweise darf man erst ab 16 Jahren an der Olympiade teilnehmen.

Ich finde es vorallem ganz schlimm, dass man kleine Kinder schon zu Hochleistungssportlern hochzüchtet. Immer dieser körperliche und seelische Druck. Es ist damit

Mit 13 die erste Goldmedallie und mit 17 schon ein körperliches Wrack? Das kann es irgendwo nicht sein.

Sport muss Spass machen und Gesund sein…

Ich denke mal, dass man auf jeden Fall unterbinden muss, dass Kinder für eine Goldmedallie ausgebeutet werden.

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Was man braucht, um glücklich zu sein…

Glück und Gesundheit gehören eng zusammen, bedingen sich gegenseitig sogar oft, können aber auch jeweils ohne den anderen existieren.
Kranke Menschen können glücklich sein und gesunde Menschen unglücklich. Der zweite Fall tritt aber in jedem Fall häufiger auf als der erste.

Gesunde Menschen strömen täglich zu Millionen in ihre Büros, um ihrem gutbezahlten Job nachzugehen und trotzdem sind sie nicht zufrieden und glücklich, obwohl es ihnen eigentlich gut geht, sie nicht krank oder gar arbeitsunfähig sind. Sie sind frustriert von ihrem Leben, von ihrem Job, von ihren Freunden und ihrer Familie, einfach von Allem.
Das einzige woran sie noch denken, ist der nächste Urlaub oder der vorzeitige Ruhestand. Wer so mit dem umgeht, was ihm das Leben geschenkt hat, der kann auch schnell krank werden, denn das, was ich denke, bin ich auch. Denke ich schlecht von meinem Leben, so wird es das über kurz oder lang auch wirklich sein. Umgekehrt funktioniert es auch.

Denke ich gut über mein Leben, auch wenn im Moment vielleicht nicht alles so läuft, wie ich es mir vorstelle, dann wird das Leben besser.
Wer krank ist, ohne dabei den Mut und die Hoffnung zu verlieren, der wird eher wieder gesund, als jemand, der sich nur immer über die Ungerechtigkeit in der Welt beklagt und sich als Verlierer in einem Spiel der Mächtigen sieht.

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Mit eigener Kraft aus der Depression

Wer regelmäßig unter Depressionen leidet, der muss natürlich zum Arzt gehen und abklären, ob es körperliche oder seelische Ursachen hat, aber man kann auch selber dazu beitragen, die Depressionen loszuwerden

Durch einfach Verhaltensmaßregeln kann man versuchen seine depressive Stimmung aufzuhellen. Oft sind es kleine Tricks und man fühlt sich schon wieder besser.
Hier kommen ein paar Tipps, wie man sich selber ohne Medizin positiv beeinflussen kann.

Wenn man merkt, dass man unter Leistungsdruck steht, dann sollte man versuchen diesen Druck loszuwerden. Entweder, indem man den Stress reduziert oder aber indem man seine Arbeit effektiver gestaltet. Man kann auch mit dem Chef reden, denn kein Arbeitgeber hat etwas davon, wenn die Mitarbeiter krank zuhause bleiben müssen.

Man sollte jeden Tag etwas unternehmen, dass einem Freude bereitet. Das kann der Besuch beim Friseur oder beim Wellness sein, man kann etwas schönes Kochen und Freunde einladen oder ein gutes Buch lesen. Jeder weis am besten, was einem ein gutes Gefühl bringt.

Wer ständig grübelt, der kommt nie zur Ruhe. Man sollte daher nicht ständig über noch weitentfernte Probleme nachdenken und sprechen, sondern sich mit ihnen dann intensiv auseinandersetzen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Die Zeit dazwischen kann man dafür mit etwas viel angenehmeren verbringen. Dabei muss es nicht gleich eine ausgelassane Party sein, es reichen schon witzige Dinge oder lustige Filme, die einen zum Lachen bringen.

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Sport – leicht gemacht

Sicherlich habt ihr euch als Gesundheitsinteressierte schon auf den diversen Fitness-Seiten im Netz getummelt und wisst alles über gesunde Bewegung. Nein? Ich glaube doch. Es gibt ja heute fast so viele Sportarten wie Sportler und man weiß schon nicht mehr, auf welchen Trend man als nächstes aufspringen soll. Während früher ein einfacher Sportanzug und ein paar Turnschuhe gereicht haben, um auf den nächsten Trimm-Dich-Pfad zu gehen, muss man heute erstmal bei der sportärztlichen Untersuchung auf einem Laufband einen Belastungstest mit anschließender Beratung machen, im Sportzubehör eine Videoanalyse der Bein- und Fußstellung in der Bewegung anfertigen lassen, um den optimalen Laufschuh zu ermitteln, und anschließend noch ein Set mit Pulsuhr und Online-Trainingsdiagnose-CD erwerben. Natürlich darf die atmungsaktive Sportbekleidung nicht fehlen. Vom ersten Gedanken, sich etwas zu bewegen bis zu endgültigen Ausübung sind also schon mal locker zwei Wochen und 500.- EUR vergangen.

Ich habe neulich mal ausprobiert, ob Opas alte Trainingsmethoden auch noch funktionieren und habe mich in frevelhafter Absicht auf einfachen Sportschuhen, in kurzer Hose und T-Shirt und ohne Pulsuhr in den Wald gewagt. Und siehe da, es hat funktioniert. Meine Beine sind auch so dahin gelaufen, wo ich hin wollte. Natürlich hatte ich nur den halben Trainingseffekt, denn ich habe vergessen beim Laufen die Arme bei jedem Schritt zum Gruß in die Höhe zu heben, aber das war mir eigentlich egal. Nach einer Stunde Waldlauf ohne Nordic Walking Trendstock habe ich mich anschließend in ein Cafe gesetzt und meinem ermüdeten Körper eine schöne Schwarzwälder Kirschtorte gegönnt. Auf meinem Konto sind jetzt noch 495.- EUR übrig, um sie in neunundneunzig weitere Torten zu investieren und ich fühl mich fit und gesund 🙂

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