Posts tagged Alkohol

Kind mit 4,9 Promille im Blut gefunden

In Wietze bei Celle wurde am Wochenende ein sturzbetrunkener 14-Jähriger ist leblos in einem Bushäuschen gefunden.

Bereits am frühen Sonntagmorgen hatte der Junge schon 4,9 Promille im Blut. Um ihn vor dem sicheren Tod zu bewahren musste eine sogenannte Blutwäsche in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bei dem Jungen durchgeführt werden, wie die Polizei später mitteilte.

Gefunden wurde der Junge von Passanten, die sofort die Rettungskräfte alarmierten, die den nicht ansprechbaren und leblosen Schüler zunächst beatmen mussten. Ein anschließend gemachter Alkoholschnelltest ergab dann dieses erschreckende Ergebnis und er wurde vom Celler Krankenhaus in die MHH verlegt.

Die Polizei ermittelt jetzt, wie der Junge an den Alkohol gelangen konnte und ob sich dabei Erwachsene strafbar gemacht haben.

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Jugendliche im Alkoholrausch

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In 2008 veröffentlichte die Bundesregierung den jährliche Drogen- und Suchtbericht. Dabei kam heraus, dass Minderjährige zwar nicht so viel rauchen, dafür aber viel Alkohol trinken. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen die sich bis ins Koma trinken steigt dramatisch.

Kinder und Jugendliche sind sehr anfällig für Alkohol-provozierte Gesundheitsschäden. Diese Schädigungen können leicht zum Tod führen.

Die Meisten wissen auch nicht was in ihrem Körper bei der Alkoholeinnahme passiert. Der Alkohol verteilt sich über die Blutbahn in den ganzen Körper, zu jedem Organ. Über die Lungen, die Haut und den Nieren wird 10 Prozent der Menge ausgeschieden. Die Restlichen 90 Prozent muss von der Leber abbgebaut werden.

Bei einem kleinen und leichten Körper ist die Alkoholkonzentration im Blut höher. Bei Kinder und Jugendlichen ist die Leber nicht ganz reif, und darum kann sie den Alkohol nicht gut abbauen. Darum kann eine geringe Menge Alkohol reichen, um eine schwere Vergiftung auszulösen.

Ein kleines Kind kann schon bei 0,5 Promille bewusstlos werden.

Wie wir alle wissen benebelt Alkohol die Sinne, man ist risikobereiter, darum sind Jugendliche stärker unfallgefährdet. Sie verlieren ihre Hemmungen, sind rücksichtslos, haben eine gesteigerte Gewaltbereitschaft, das kann zu Schlägereien und ungewollten Sexualkontakten führen.

 Andere unterschätzte Folgen des sogenannten „Komasaufens“  ist die Alkoholvergiftungen,  Koma und die Atemlähmung, mit einem erhöhtem Risiko zu sterben als bei einem Erwachsenen.

Weil Alkohol ein Zellgift ist, wirk es auf alle Organe. Das führt dazu das der körperliche Entwicklungsprozess beeinflusst wird.

Das Menschliche Gehirn entwickelt sih nach dem 20 Lebensjahr nicht mehr. Bis dahin ist es also extrem anfällig auf alkoholbedingte Schäden. Besonders die Lernfähigkeit und das Entscheidungsvermögen werden stark beeinflusst.

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Die Suchtkranken Eltern

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Petras Mutter ging im Rausch durch die Wohnung.

Das Mädchen sammelte die lehren Flaschen und brachte sie in der Schultasche weg.

In Deutschland haben 2,6 Millionen Kinder Suchtkranke Eltern.

Sie wachsen auf mit Leiden, Angst und Lügen. Das kann man ihnen nur schwer verzeihen.

Es gibt Tage, wo Petra sich wünscht, die lauten Streitereien der Eltern wieder zu hören. Sie musste oft zusehen wie sich ihre Eltern sich anbrüllten.

Einmal ist ihre Mutter auf den Vater los gegangen. Danach ist er ausgezogen.

Sie sehnt sich manchmal danach.

Denn ihr Vater hat sie mit ihrer alkoholkranken Mutter zurückgelassen.

Sie war neun, als ihre Eltern sich trennten. Sie ist jetzt 16, und schämt sich für ihre Mutter. „Kinder suchtkranker Eltern lernen automatisch, die Sucht der Eltern zu vertuschen“, meint Henning Mielke, Vorsitzender des Vereins Nacoa, einer Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien.

Alarmierend ist aber, dass Kinder von Alkoholikern selbst hochgradig Alkoholismus gefährdet sind.

Bei ihnen ist das Risiko sechsfach höher Alkohol krank zu werden als bei anderen Menschen. Ein Drittel, findet später einen süchtigen Partner, und setzt somit das Verhaltensmuster fort.

Petra und ihre Mutter hatten immer Geld, und somit immer Alkohol im Haus.

So erlebte Petra mit 13 ihren ersten alkoholrausch. Ihre Mutter hat ar nicht bemerkt, dass sie etwas von ihren Vorräten genommen hatte.

Die Polizei hat sie einmal gefasst, als sie mit 15 wieder im Alkoholrausch auf der Straße war. Sie beichtete der Polizei in welchen Umständen sie lebt, und sie kam zu ihrer Großmutter. Darauf hin musste ihre Mutter eine Therapie machen, um ihre Tochter wieder zu bekommen.

„ Das kann ich ihr nur ganz schwer verzeihen.“ Sagt Petra.

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Botellon – zusammen saufen ist cool

Das Internetzeitalter bringt viele positive Veränderungen mit sich, aber es hat auch seine Schattenseiten. Eine davon ist das übers Internet verabredete Massenbesäufnis von Jugendlichen. In der Schweiz hatte diese Art von Event eine zeitlang so viele Freunde, dass zu spontan einberufenen Besäufnissen am Ende bis zu 3000 Jugendliche erschienen. Nun ist es etwas ruhiger geworden, aber vermutlich ist es nur die Ruhe vor dem Sturm. Durch eine entsprechende Berichterstattung in den Medien hat das sog. Botellon einen derartigen Kultstatus erreicht, das sich Nachahmer sicherlich nicht lange bitten lassen werden. Und kommen die Jugendlichen nicht selber auf die Idee, dann wird bestimmt ein ortansässiger Getränkehändler in die Bresche springen. Immerhin ist es ja nicht illegal zu verkünden, dass man sich mit 3 Freunden auf ein Bierchen im Park trifft. Sollten durch die Veröffentlichung im Internet noch ein paar mehr Leute erscheinen, so ist das ja nicht das Problem des Autoren.

Die Jugendlichen wollen, neben dem Spaß-Faktor, wie üblich auch ihren Protest gegen die spießige Gesellschaft des Establishment protestieren. Die konservativen Werte der Schweiz sind für viele Jugendlichen abstoßend und so suchen sie nach einem weg, ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen. Das dies am nächsten Morgen mit diversen „Alkohol-Leichen“ und dem Schmutz, den 3000 Alkoholiker hinterlassen, gelungen ist, versteht sich von selbst.

Da die Stadtoberen und Schutzweisen der öffentlichen Ordnung ja für nichts verantwortlich sind und immer ein reines Gewissen haben, machen sie nun die Presse für die öffentlichen Massenbesäufnisse verantwortlich. Ich finde es schon erstaunlich, mit welchen billigen Versuchen immer wieder versucht wird, die Pressefreiheit einzuschränken. Wie wäre es mal mit etwas Politik, anstatt andere für die eigene Unfähigkeit verantwortlich zu machen?

Auch wenn ich selber kein Fan von übermäßigem Alkoholgenuss bin, so freue ich mich doch, dass es die Jugendlichen jeder Generation immer wieder schaffen, den Gartenzwergbesitzern ihren verdienten Feierabend zu verderben. Es lebe unsere Jugend J

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Der Kater danach

Wer hat ihn nicht schon kennengelernt, den Brummschädel am nächsten Morgen. Die Gründe sind vielfältig und nicht immer war es zuviel Alkohol, denn auch eine süße Bowle kann ihre Nachwirkungen hinterlassen. Wenn man es doch vorher gewusst hätte, dass das Zeug soviel Zucker enthält. Aber natürlich ist in den meisten Fällen einfach zuviel Alkohol im Spiel und die Ausrede, das letzte Bier sei schlecht gewesen, die zieht nicht 🙂

Dem Kater vorbeugen kann man ganz gut, indem man vor dem Trinken einen fetten Matjessalat isst, aber was machen, wenn er nun mal da ist?

Wasser trinken ist erstmal das wichtigste, vielleicht auch einen Energy-Drink, eine Vitamintablette oder für die schweren Fälle eine Kopfschmerztablette. Aber bitte nicht alles gleichzeitig, man muss dem Körper etwas Zeit lassen.

Auch nach dem Genuss von Alkohol ist es gut etwas Salziges zu sich zu nehmen, der Körper braucht schließlich nicht nur Wasser sondern auch Salze und Mineralien.

Im Laufe des Tages sollte man seinem Körper dann noch ein paar Vitamine in Form von Orangen- oder Zitronensaft zuführen, damit man am nächsten Abend beruhigt weitertrinken kann. 🙂

Also, dann mal hoch die Tassen. Im Himmelreich, da gibts kein Bier, drum trinken wir´s auf Erden hier.

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