Knasthuren: Vergewaltigung im Strafvollzug

Über Vergewaltigungen in Strafvollzugsanstalten wird nur in den seltensten Fällen gesprochen.

Zum einen ist es natürlich schwierig an Informationen heranzukommen weil der Strafvollzug selbst nicht möchte, dass entsprechende Informationen nach draußen dringen, zum anderen ist es aber auch den Häftlingen eher peinlich, was sie im Knast erlebt haben, was Ihnen entweder selbst passiert ist oder was sie selbst anderen angetan haben.

Homosexuelle Handlungen, freiwillig oder unter Zwang gehören zum Gefängnisalltag. Dabei scheint der Strafvollzug wohl der beste Beweis dafür zu sein, dass Homosexualität anscheinend nicht angeboren ist, sondern hauptsächlich mit dem persönlichen Lebensumfeld zu tun hat. Die meisten der Langzeitgefangenen unterhalten homosexuelle Kontakte erst, seit sie „eingefahren“ sind und hören nach ihrer Entlassung meist sofort wieder damit auf.

Besonders junge Männer, die im Gefänis landen gelten dabei als „Frischfleisch“ Es geht den älteren Mitgefangenen nicht nur um ihre sexuelle Befriedigung, sondern der „Neue“ soll möglichst „kaputt“ gemacht bzw erniedrigt werden, um ihn dann als persönlichen Diener benutzen zu können

Besoners junge, unerfahrene, schmächtige Sträflinge mit weiblichen Gesichtszügen sind daher gefährdet schon kurz nach Strafbeginn zum „Mädchen“ gemacht zu werden.

Meist versuchen ein oder mehrere Gefangene den Neuen besonders brutal zu vergewaltigen. Das wir dann solange wiederholt bis sich der neue mit seiner Rolle abgefunden hat.

Oftmals wir er dann verpflichtet, sich besoners weiblich anzuziehen und zu schminken und seine Haare wachsen zu lassen. Dann wird er zur „Knasthure“ und seine „Besitzer“ bieten ihn gegen Bezahlung (Geld, Drogen) auch anderen Gefangenen an. Diese Form der Prostitution ist in fast allen Gefännissen Gang und Gebe. Schwächere Gefangene finden sich oftmals mit dieser Rolle ab, da sie ihnen wenigstens den Schutz ihres Zuhälters, sowie eine Einkommensquelle sichert.

Allerdings stehen diese „Knasthuren“ auf der untersten Skala der Gefängnis-Hierarchie und werden dort bis zu einer möglichen Entlassung bleiben. Ebenso sind diese natürlich in ständig Gefahr sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten zu infizieren. Von ihrem „Besitzer“ sind sie vollkommend anhängig….und ständig in Gefahr.

Um diese schrecklichen Zustände zu unterbinden wäre es unumgänglich die Gefangenen 24 Stunden am Tag zu kontrollieren was aber meist nicht möglich oder gewollt ist. Und somit bedeutet für einige der Strafvollzug, dass sie ein Lebenlang gezeichnet und traumatisiert werden.

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9 Antworten so far »

  1. 1

    Beobachter said,

    „Dabei scheint der Strafvollzug wohl der beste Beweis dafür zu sein, dass Homosexualität anscheinend nicht angeboren ist, sondern hauptsächlich mit dem persönlichen Lebensumfeld zu tun hat. Die meisten der Langzeitgefangenen unterhalten homosexuelle Kontakte erst, seit sie „eingefahren“ sind und hören nach ihrer Entlassung meist sofort wieder damit auf.“

    Ist das nicht eher ein Beweis dafür, daß diese Männer eben nicht homosexuell sind, sondern sich nur ihre sexuelle Befriedigung suchen und sich nicht in Männer verlieben.
    Sex und Liebe sind zwei paar Sachen!
    Echte Schwule würden sich doch auch nach dem Knast mehr zu Männern hingezogen fühlen. Und dabei würde es dann nicht nur um die schnelle körperliche Befriedigung gehen.

  2. 2

    marissa76 said,

    eben nicht es werden beziehungen gefuehrt wie draussen aber nur auf zeit

  3. 3

    sondara said,

    Also Beziehungen wie draußen würde ich das jetzt nicht nennen.
    Es sind natürlich Beziehung, aber nur Nutzbeziehungen.

    Das heißt das der eine einen Nutzen hat und der andere dafür missbraucht wird.

    Definitiv sind diese Männer nicht homosexuell, sondern nur danach aus sexuell befriedigt zu werden.

    Ganz in dem SInne Loch ist Loch.
    Und damit man es selbst nicht so bemerkt, wird versucht die „knasthuren“ zu verweiblichen.

  4. 4

    PetraHenning said,

    Ich finde es sehr traurig was im Knast passiert und wie manche misshandelt werden. Meiner Meinung nach sind die „Besitzer“ nicht homosexuell, sondern nur Maenner die draussen so behandelt wurden und jetzt fuehlen sie sich maechtig und koennen andere laechlerlich machen. Kann man nichts unternehmen damit die Jugendliche nicht ihren Leben lang traumatiesiert bleiben? Gruess euch!

  5. 5

    Biank said,

    Ganz traurig! Gibt es keine Loesung dafuer? 😦

  6. 6

    Astridy said,

    Es hoert sich schrecklich an, wie man missbraucht und vergewaltigt wird. Ich weiss nicht warum niemand eine Loesung findet, um dieses Geschehen im Knast zu verhindern. Gruss

  7. 7

    Jmu said,

    Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe kann ich sagen dass ich sehr geschockt bin, ich habe noch von solchen Sachen die im Knast passieren gehoert, aber nie so einen kalten Beitrag gelesen. Gruss

  8. 8

    Amanda20 said,

    Mir ist die gute Laune verschwunden.. Mein Gott! Das ist eine Realitaet von der man besser nichts weiss und nichts hoert. Ich finde es sehr traurig das solche Sachen passieren und niemand eine Kontrolle darueber hat. LG!

  9. 9

    Rene said,

    Da muss man differenzieren. Es gibt garantiert Fälle, bei denen Einer „dafür“ herhalten muss. Ich finde es widerlich und unmenschlich. Aber es gibt auch das so genannte Notschwul. Gleichgeschlechtlicher Sex mangels Gelegenheit. Zu finden natürlich im Strafvollzug, aber auch auf U-Booten, die lange unterwegs sind und bei Personen, die jahrelang keine Chance hatten, beim anderen Geschlecht zu landen. Diese Kontakte und Aktionen finden im gegenseitigen Einvernehmen statt. Gut für den, der solche Probleme nicht hat.


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