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Why do you drink and drive when you can smoke and fly?

Drogenkonsum auf Staatskosten? Kein Problem mehr. Die EU macht`s möglich, dass regelmäßige Drogenkonsumenten jetzt dafür bezahlt werden, bekifft Auto zu fahren und danach einen Fragebogen auszufüllen. Zielgruppe der Studie sind Autofahrer zwischen 18 und 39, die regelmäßig Drogen nehmen. Täglich ist ein Fragebogen auszufüllen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Konsum von Drogen und eigenen Kfz-Fahrten. „Der Teil­nehmer kann den Bogen ausfüllen, wann und wo immer er mag und ihn uns über Mobilfunk zuschicken“, so Diplom-Psychologin Mar­tina Walter. Als Anreiz für die Teilnahme bekommt jeder Pro­band 300 Euro. Infos: www.doyoudrugdrive.de

Grund der ungewöhnliche Studie ist der Wunsch von Forschern der Universität Würzburg, die herausfinden wollen, wie oft Ver­kehrsteilnehmer unter Rauschgift­einfluss auf den Straßen unterwegs sind –

ein von der EU gefördertes, groß angelegtes Pro­jekt namens „Druid“ („Driving under the influence of drugs, alcohol and medicines“).

Rechtliche Konsequenzen haben die Teilnehmer nicht zu befürchten: Die Staats­an­waltschaften Würzburg und Mün­chen haben bereits schriftlich bestätigt, dass sie nicht auf die Daten zugreifen wür­den, so der Leitende Ober­staats­anwalt der Münchner Be­hörde, Chris­tian Schmidt-Som­mer­feld.

Ich bin gespannt, welche Ergebnisse diese Studie liefern wird. Gerade unsere Kiffer sind doch eigentlich für jeden Spass zu haben und ich kann mir kaum vorstellen, dass die Fragebögen im Sinne der Wissenschaft korrekt ausgefüllt werden. Immerhin war man an der Uni schon so gescheit, den Fragebogen in elektronischer Form zur Verfügung zu stellen, vermutlich weil auch dort bekannt ist, dass in Kifferkreisen chronischer Filtermangel herrscht.

Aber wie war es schon damals mit der Büchse der Pandorra? Neben allem Übel kaum auch die Hoffnung über die Menschen.

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