Was uns die Augen verraten

Das Auge ist das Fenster zur Seele… so heißt es und etwas wahres scheint da wohl auch dran zu sein. Doch was verraten uns eigentlich Augenringe um die Augen oder geschwollene Tränensäcke über unsere Gesundheit und unser jetziges Befinden?

Augenringe gelten als Anzeichen für Übermüdung und Überarbeitung. Man sieht übernächtigt und ungesund aus, doch schuld an der Hautverfärbung ist meistens nicht der vermutete ausschweifende Lebenswandel, sondern in den Genen. Betroffen sind oft hellhäutige, blasse Menschen. Ihre Haut ist besonders durchscheinend. Weil die Haut um die Augen herum sowieso zarter ist, scheinen die darunterliegenden Blutgefäße ziemlich stark durch – so entsteht der Eindruck von dunklen Augenringen. Krankheitscharakter haben sie jedoch nicht.

Tränensäcke sind auch kein Anzeichen dafür, dass man an irgend einer mysteriösen Krankheit erkrankt ist und sie sind auch kein Anzeichen dafür, dass jemand geweint hat. Denn man müsste viele Stunden Tränen vergießen, bis sich vorübergehend Tränensäcke bilden. Tränensäcke sind viel mehr eine Alterserscheinung. Das zarte Bindegewebe unter den Augen wird mit den Jahren schwächer, Falten bilden sich, und das Gewebe sackt ab. Anlass zur Besorgnis sind Tränensäcke demnach nicht.

Sollten die Tränensäcke jedoch rot, heiß und dick werden, so ist dies ein Anzeichen für eine bakterielle Infektion, die die Tränensäcke anschwellen lassen. Hier sollte ein Augenarzt aufgesucht werden, der mit Antibiotika die Bakterien wieder abtötet.

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