Achromatopsie – Was tun?

800px-eye_irisAchromatopsie ist auch bekannt unter dem Begriff Farbenblindheit. Sie ist eine seltene Farbsinnstörung, die vor allem bei Männern auftaucht. Dabei sehen die Betroffenen keine Farben,  sondern Kontraste. Sie kann angeboren oder sich auch im Laufe des Lebens entwickeln. Letzteres wird dann durch eine neurologische Störung der Farbwahrnehmung ausgelöst.

Der Begriff Farbenblindheit ist oft irreführend, da umgangssprachlich die Rot-Grün-Blindheit als Farbenblindheit bezeichnet wird. Bei dieser Erkrankung handelt es sich jedoch lediglich um eine Farbenfehlsichtigkeit (Farbenanomalie), die bei ca. 5 % der Bevölkerung (überwiegend Männern) vorliegt. Den Irrtum haben wir zum Teil sogar den Ärzten zu verdanken, da der Diagnoseschlüssel für Achromatopsie der gleiche ist, wie bei Farbenfehlsichtigkeit. Allerdings ist hier ein großer Unterschied, schließlich bedeutet Achromatopsie den vollständigen Verlust des Farbsinns und nicht nur eine Abschwächung. Weitere Symptomen sind geringe Sehschärfe und extreme Blendungsempfindlichkeit.

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