In Deutschland raucht jede fünfte Schwangere bis zur Geburt

Obwohl dem, ungeborenen Leben schon im Mutterleib damit schwer geschadet wird, rauchen anscheindend viele Mütter auch während der Schwangerschaft weiter.

Laut einer neuen Studie scheint ein Zusammenhang zwischen Bildung der werdenden Mütter und deren Rauchverhalten während der Schwangerschaft zu bestehen.

Jede fünfte Schwangere raucht bis zur Geburt. Schwangere Frauen die rauchen sind meistens jung und weniger schulisch gebildet. Vier Fünftel aller besser gebildeten Frauen verzichten während der Schwangerschaft auf das Rauchen. Das Risko für die Babys wird in Deutschland unterschätzt.

Vor allem jüngere Frauen mit niedriger Schulbildung sind nikotinsüchtig. Von denjenigen mit geringer Schulbildung verzichtet während der Schwangerschaft nur ein Drittel aufs Rauchen. Das wurde von Forscher an der Universität Greifswald in einer Studie an 2297 Müttern herausgefunden. Deprimierend ist vor allem, sagen die Forscher, dass der Anteil der Raucherinnen über die Untersuchungsjahre hinweg unverändert hoch blieb. Und das, obwohl Tabakkontrollaktivitäten wie die Tabaksteuererhöhung, Warnhinweise auf Zigarettenschachteln, gesetzliche Neuregelung des Nichtraucherschutzes am Arbeitsplatz und in öffentlichen Einrichtungen sich in den letzten Jahren deutlich erhöht hatten. Die Ergebnisse: Insgesamt gaben 61 Prozent der Frauen an, jemals in ihrem Leben geraucht zu haben. Vor der Schwangerschaft rauchten noch 47 Prozent, im vierten Schwangerschaftsmonat immerhin noch 24 Prozent. 21 Prozent gaben an, noch in den letzten vier Wochen vor der Geburt geraucht zu haben. Bei den 24-Jährigen stellten vor der Geburt nur 45 Prozent der Frauen das Rauchen ein, bei den 25- bis 30-Jährigen 65 Prozent und bei den über 30-Jährigen 77 Prozent. Frauen mit weniger als zehn Jahren Schulbildung hörten nur zu 30 Prozent mit dem Rauchen bis zur Geburt auf, mit genau zehn Jahren Schulbildung 59 Prozent und mit mehr als zehnjähriger Schulbildung 84 Prozent Rauchen während der Schwangerschaft gilt als „sozial unerwünscht“. Daher kann es auch sein, dass bei der Befragung „Tendenzen zur Verheimlichung oder Bagatellisierung des eigenen Rauchverhaltens“, sagen die Forscher eine Rolle gespielt haben und das wahre Ausmaß des Problemverhaltens sogar unterschätzt worden ist.Raucht die werdende Mutter, so erhält der Fötus zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe. Dadurch kommen Raucherkinder meist zu leichtgewichtig zur Welt, sie neigen zum plötzlichen Kindstod und im Schulalter zu Hyperaktivität und Lernschwierigkeiten. Zu leichte Kinder müssen zudem schnell viel zunehmen. Das kann dazu führen, dass sie im Erwachsenenalter von krankhaftem Übergewicht geplagt werden. Offenbar verursacht die Sucht der Mutter beim Ungeborenen eine lebenslange Stoffwechselstörung. Ein guter Arzt sollte die werdende Mutter darüber ut informieren, viele Gynekologen behaupten dass Langzeitraucherinnen, in der Schwangerschaft, das Rauchen nicht ganz aufgeben sollten, weil das Kind Entzugserscheinungen haben könnte. Das ist aber falsch! Ein richtiger Arzt weiß dass man die Finger weg von der Kippe lassen sollte. Wenn Sie das Gefühl haben, ihr Arzt beratet Sie nicht richtig während der Schwangerschaft, können Sie in einem online Ärzteverzeichnis, einen anderen Arzt suchen.

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