Protein aus dem eigenen Körper, wirksamer als Morphium

Ein körpereigenes Schmerzmitel, das effekiver als Morphium ist wurde von Forschern entdeckt. Die Schmerzen werden genauso gut unterdrückt und es wirkt sogar acht mal länger als das Opiat.

Das hochwirksame Schmerzmittel ist schon seit einiger Zeit bekannt für die Forscher: es geht um ein Protein, Prostataspezifische Saure Phosphatase (PAP ist ein Glykoprotein-Enzym. Es wird in der Prostata-Isoenzym 2 der sauren Phosphatasen- gebildet). Bissher ist es nur als Tumormarker erschienen. Die Wissenschaftler haben aber herausgefunden, das es auch in den Nervenzellen vorkommt, die zuständig für Schmerzempfindungen sind. Dort werden Botenstoffe die Schmerz verursachen, in Stoffe die Schmerzen unterdrücken.

Ein Eingriff in diesen Mechanismus könnte eine effekive Möglichkeit sein, Schmerzen eine längere Zei in den Griff zu bekommen, sagt der Forscher Mark Zylka von der Universität von North Carolina in Chapel Hill.

Sie haben Mäuse unersuch denen das Gen für PAP fehlte. Bei ihnen konnten die Forscher eine vermindernde Aktivität eines Markers nachweisen, mit dem die Intensität des Sccmerzes vermessen wird. Dies spricht dafür, dass es sich bei beiden – dem PAP und dem Schmerzmarker – um ein und dasselbe Protein handelt. Der vermeintliche Schmerzmarker hat sich als effektives Schmerzmitel herausgestellt.

Die genetisch veränderten Mäuse reagierten empfindlicher auf Schmerzen, die durch Entzündungen oder eine Schädigung von Nerven ausgelöst werden.

Die Schmerzempfindlichkeit wieder ab, wenn die Wissenschaftler hohe Mengen an PAP in das Rückenmark der Mäuse injizierten. Im Vergleich zu einer Dosis Morphium (Morphin ist ein hochpotenter Wirkstoff mit gravierenden Nebenwirkungen bei Überdosierung, der individuellen Dosierung und der Kontrolle des Behandlungsverlaufes durch den Arzt kommen daher besondere Bedeutung zu), deren Wirkung nach fünf Stunden nachlässt, unterdrückte eine Dosis PAP den Schmerz für bis zu drei Tage. In weiteren Experimenten wurde gezeig wie das PAP wirkt: wenn die zuständigen Nervenzellen gereizt werden, setzen sie einen Energieträger, AP frei, was dazu führt, dass ein Schmerzgefühl ausgelöst wird. PAP wandel das ATP in Adenisin um. Das hemmt die Übertragung von Schmerzsignalen, so werden die Schmerzen gelindert.

Das PAP wird in Zukunft für die Behandlung von Schmerzen eingesetzt werden, aber nur in Form von Injektionen.sie können versuchen ihren Arzt zu fragen oder einen passenden Arz zu finden der sie über diesen Sachen informieren kann, zum Beispiel auf online Ärzteverzichnisse Die Wissenschaftler versuchen jetzt auch es in Tabletten zu verarbeiten

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