Erziehung zur Selbstständigkeit

Ich habe vor kurzem ein schönes Gedicht gelesen, das genau aussagt, worum es mir bei dem Thema geht.

Ein Kind ist nicht ein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will.
Francois Rabelais (um 1494 – 1553)

Wenn ihr mal auf die Jahreszahl des Zitates schaut, dann könnt ihr erahnen, wie lange schon Kindererziehung eine Frage der Gesellschaft gewesen ist. Ich habe gedacht, dass man sich vor 500 Jahren darüber keine großen Gedanken gemacht hat, ob ein Mensch nun Soldat, Bauer oder Priester wird, denn schließlich haben ja die meisten sowieso den Beruf ihrer Eltern ergriffen und das, was sie dazu lernen mussten, von einem Freund oder dem Vater abgeschaut. Wenn aber sogar Gedichte darüber verfasst wurden, wie man ein Kind zum Lernen motiviert, dann muss Lernen und Kindererziehung doch eine größere Rolle gespielt haben. Noch mehr wundert mich, dass lange vor der Zeit der Aufklärung Motivation als Mittel zum Lernen angesehen wird, denn wenn man bedenkt, dass in bayrischen Schulen die Prügelstrafe erst 1980 offiziel abgeschafft wurde, dann möchte man doch meinen, dass sich die Menschen im Mittelalter nun wirklich keine Sorgen gemacht haben, wie sie ihre Kinder erziehen sollen.

Wie kann man ein Feuer der Begeisterung entfachen, wenn man ein Kind motivieren möchte, etwas zu lernen? Ich werde dazu später schreiben, aber vielleicht gibt es ja schon jemand, der seine Ideen dazu schreiben möchte.

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