Sterbehilfe 2

Da haben ja unsere scheinheiligen Moralapostel wieder in Hamburg zugeschlagen. Ein Politiker hilft einer Frau sich selber von ihren Leiden zu befreien und die ganze Republik fängt an über das Verbot der Sterbehilfe zu sinieren.

Es geht einfach nicht in meinen Kopf, wie ein Staat auf die Idee kommt, es sei seine Aufgabe, sich um solche Dinge zu kümmern. Wir haben unsere Politiker nicht gewählt, um auf unsere privatesten Dinge Einfluss zu nehmen, sondern als Interessenvertreter des Volkes. Es ist weder gegen noch im Interesse des Volkes, wenn sich jemand entscheidet freiwillig aus dem Leben zu scheiden und demnach auch nicht Sache der Politik, darüber Gesetze zu erlassen.

Wir haben zwar wieder Sommerloch, aber liebe Politiker, denkt Euch etwas anderes aus, als die Sterbehilfe, auf diesem Gebiet habt ihr nichts zu suchen. Ich würde vorschlagen Herrn Tiefensee bei seiner Stauproblematik zu unterstützen und konstruktive Vorschläge zur Auflösung von Staus zu machen. Die Einführung der LKW-Spur ist doch schon mal eine schicke Sache, jeder weiß, es wird nicht passieren, weil es sinnlos ist, aber wenigstens drüber reden kann man doch mal. Ich persönlich bin ja dafür die einzelnen Fahrspuren unterschiedlich farblich zu markieren. Die linke Spur rot für Schnellfahrer, die mittlere Spur Blau für Tagträumer und auf die rechte Spur malen wir Tageszeitungen, damit unsere LKW-Fahrer nicht den Blick von der Straße nehmen müssen, wenn sie BILD lesen. So können sicher mehr Menschenleben gerettet werden, als durch das Verbot der Sterbehilfe.

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1 Response so far »

  1. 1

    marissa76 said,

    Sterbehilfe ist dann sinnvoll, wenn sterbende Menschen auf Ihrem letzten Weg begleitet werden. Was gerade passiert war, ist aber eine Anleitung zum Selbstmord gewesen. Selbstmord ist eine schlimme Sünde, weil man das Leben, das man von Gott geschenkt bekommen hat, nicht einfach wegwerfen darf.
    Die alte Frau, die sich umgebracht hat, war nicht leidend, sondern sie hatte Angst davor, leidend zu werden. Das ist dann meiner Ansicht nach ein psychologisches Problem, hier hätte man ihr anders helfen müssen, als mit Selbstmord.
    Ich finde, man darf das Prinzip nicht antasten, dass jedes Leben sinnvoll und erhaltenwert ist! Wie viele Menschen gibt es, die einen Selbstmord versuche haben, der gescheitert ist, und dann im Nachhinein ihre Probleme gelöst und zu einem glücklichen Leben gefunden haben! Das ist die Aufgabe eines echten Christen: Leben zu verbessern, nicht zu beenden!


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