Polizeigewalt

Polizeigewalt ist ein häufiges Phänomen im von Machismen dominierten Ordnungs- und Sicherheitssektor in Gesellschaften der ganzen Welt. Soziologen stimmen seit langem darin überein, dass staatlich geschützte Machtpositionen die Persönlichkeit charakterschwacher und nicht in sich oder in einem bestimmten Glauben gefestigter Personen korumpieren. Umso stärker wird dieses Phänomen, je einsamer und weiter entfernt der Standpunkt von der nächstgrößeren Ordnungs- und Sanktionierungsstation entfernt liegt. Ein typisches Beispiel ist Polizeigewalt in entlegenden Gegenden, wie der aktuelle Fall der 42 jährigen Angela Garbarino in einer abgelegenden Außenstelle der US- Polizei in Louisiana, USA zeigt. Als sich die offenbar alkoholisierte Frau im Vernehmungszimmer nicht so recht für die Vernehmung begeistern lässt, stellt der zuständige Officer, der sich mit der Frau alleine im Raum befindet, kurzhand die Überwachungskamera aus. Als er sie wieder einschaltet, liegt die Frau, sich windet und wimmernd, in ihrer eigenen Blutlache auf dem Boden. Ihre Hände waren seit Betreten des Vernehmungsraumes die ganze Zeit über auf dem Rücken gefesselt gewesen. Ergebnis: Angela Garbarino hat nach diesem massiven Missbrauch der Polizeigewalt eine gebrochene Nase, gebrochenes Jochbein, blaue Augen, Blutergüsse am ganzen Körper und zwei ausgeschlagene Zähne. Der Polizist Wiley Willis, 30, besteht darauf, dass die Frau „unglücklich gefallen“ ist..

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1 Response so far »

  1. 1

    Jmu said,

    Das kann doch nicht wahr sein! Wir werden von der Polizei misshandelt, die Aerzte geben sich keine Muehe uns auf die Beine zu helfen, wo leben wir den eigentlich?


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